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Hängebrücke - Schönbrunn

Leistung:

Variantenstudien, Tragwerks- und Montagekonzept, statische und dynamische Berechnung der gesamten Stahl- und Holzkonstruktion, Seilstatik und Seillängenermittlung, Detailentwurf und Bemessung, Abnahme, Betonbau und Koordination durch Fröhlich & Locher ZT-GmbH, A-1070 Wien

Auftraggeber:

Schönbrunner Tiergarten GmbH
1130 Wien, Maxingstr. 13B

Architekt:

Arch. DI. Peter Hartmann
1130 Wien, Auhofstraße 94/7

Zeitraum:

September 2006 – März 2008

Projektbeschreibung:

Im Zuge der Neuerrichtung des Naturerlebnispfades im Tiergarten Schönbrunn in Wien, wurde ein Abschnitt dieses Pfades als Baumkronenweg konzipiert.
Umgesetzt wird dies durch eine dreifeldrige Hängebrückenkonstruktion mit einer Gesamtlänge von rd. 160m. Die größte Einzelspannweite beträgt rd. 70m.
Das Waldstück, als Ausläufer des Wienerwaldes ist aufgrund seiner vielfältigen Fauna und Flora besonders schützenswert, wodurch nur minimalste Eingriffe gestattet wurden. Durch die Konzeption als Hängetragwerk mit abgespannten Pylonen konnten die Eingriffe im Waldbereich auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Zum weiteren Schutz der Natur wurde ein Montagekonzept entwickelt, welches auf Rodungen völlig verzichtet, als auch auf biochronologische Bauzeiten Rücksicht nimmt.

Auf Wunsch des Bauherren, sollte die Brücke von gewisser Lebendigkeit geprägt sein, es sollen also Schwingungen und Verformungen bis zu einem bestimmten Grad erlebbar werden. Trotz der sehr filigranen Bauweise konnte auf zusätzliche Schwingungstilger gänzlich verzichtet werden.
Mit diesem Werk wird verdeutlicht, wie harmonischen eine technisch anmutende Konstruktion und unberührter Naturraum zu einer Einheit verschmelzen können.