Referenzen



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Plattform Kölnbreinsperre – Kärnten

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Leistung:
Entwurf, statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
Architekt DI Dieter Wallmann,
1040 Wien, Möllwaldplatz 4/22

Zeitraum:
Mai 2009 – Mai 2010

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Revitalisierung des Berghotels Malta wurde als neuer Anziehungspunkt eine Plattform auf der Kölnbreinsperre (höchste Staumauer Österreichs h=200m) geplant. Die Plattform beginnt an der Dammkrone und verläuft über zwei Stiegen und eine Tribüne zu einer abgesenkten Plattform hinab.

Das Projekt in Schlagworten:
– Unter der Erfordernis die Eingriffe an der bestehenden Staumauer so gering als möglich zu halten, wurde ein statisches System gewählt, dass Zug, Druck und Schub über voneinander unabhängige Verankerungen in die Mauer einleitet

– Trotz sehr großer Schneelasten (12kN/m² charakteristisch) und hoher Erdbebenlasten („aufschaukeln“ der Staumauer) eine möglichst schlanke Struktur schaffen- Das Tragwerk besteht aus zwei Haupt-Tragstrukturen und einem sekundären Tragsystem
– Die erste Haupt-Tragstrutkur bilden Gabelträger
– Die Gabelträger tragen in Verbindung mit dem biegesteifen, liegenden Fachwerksrahmen die Lasten auf die Staumauer ab
– Statisch konstruktive Herausforderung bestand in der Verankerung der Plattform an der bestehenden unbewehrten Dammkrone
– Für alle Bauteile wurde der Stahl S355J2G3 verwendet



Plattformen Alpspix – Deutschland

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Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung

Auftraggeber:
Architekt DI Dieter Wallmann
1040 Wien, Möllwaldplatz 4/22

Zeitraum:
Oktober 2008 – September 2010

Projektbeschreibung:
Auf einer Seehöhe von 2068m ragen die beiden spiegelverkehrt ausgeführten Plattformen aus Stahl 16,5m weit frei aus (bei einer Gesamtlänge von 24m je Plattform). Im Grundriss sind die beiden, in verschiedenen Höhen errichteten, Plattformen gekrümmt und überschneiden sich.

Für die Montage war es notwendig, dass die einzelnen Teile der Plattform maximal 1400kg wiegen durften. Da die Hauptträger aufgrund der gekrümmten Grundrissform und der hohen anzusetzenden Lasten sehr schwer sind, mussten mehrere Kopfplattenstöße zur Unterteilung der Hauptträger eingeführt werden.

Das Projekt in Schlagworten:
– Der Bodenbelag wurde aus Gitterrosten hergestellt um einen ungehinderten Blick in die Tiefe zuzulassen
– Als Stahlgüte wurde für die Regelteile S 355 J2 G3, für einzelne Kopfplatten S 450 J2 G3 und für die Zugstangen S 460 N verwendet.
– Der Korrosionsschutz wurde durch Feuerverzinkung sichergestellt.
– Die massiven Stahlbetonfundamente wurden, um die hohen Zugkräfte aufnehmen zu können, mittels Anker mit dem anstehenden Fels verbunden.



Agora – Valencia, Spanien

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Stahlbaukonstruktion für den beweglichen Stahlbau

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung – Stahlbau

Auftraggeber:
Waagner-Biro Stahlbau AG
1220 Wien, Stadlauerstrasse 54

Zeitraum:
November 2006 – Oktober 2007

Projektbeschreibung:
Der Gesamtkomplex besteht aus einem helmartig aussehenden Stahlrippen-Gebäude mit aufklappbarem Dach. Er soll einen öffentlichen Versammlungsraum darstellen, sowie einen zentralen Veranstaltungspunkt, in der komplett neu angelegten „Stadt der Künste und Wissenschaften“ der Stadt Valencia. Die Gesamtkosten des Stahlbaus inklusive Antrieb und Innenausbau sollen rund 32Mio. Euro betragen.

Für die AGORA werden insgesamt ca. 6500t Stahl verbaut, für die mobile Struktur ca. 1300t. Das Gebäude wurde vom spanischen Architekten Santiago Calatrava entworfen. Es soll im geschlossenen Zustand einen Spanischen Konquistadorenhelm darstellen. Im geöffneten den Helm der Generäle.

Markant für das Gebäude ist die Rippen-Stahlkonstruktion, sowie das bewegliche Dach mit seinen Lamellen. Die AGORA hat eine Gesamtlänge von 100m, eine Breite von 65m und einen Höhe, bei offenem Dach, von rund 85m.

Waagner-Biro setzt die Dachkonstruktion (die Lamellen; ca. 1300t) in Bewegung und liefert den Antrieb und die Verbindungselemente zwischen den beweglichen und fixen Bauteilen. Der Liefererumfang umfasst die hierfür erforderliche maschinenbauliche, hydraulische und elektrische Ausrüstung sowie die Supervision der Montage des Maschinenbaus und der Vermessung der beweglichen Elemente.

Die Acht. Ziviltechniker GmbH erstellte als Subunternehmer die Profilstatik der beweglichen Teile und die statische Detailbemessung der Knotenpunkte.



Palacio de Congresos – Spanien

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Stahlkonstruktion für Knotendetails des beweglichen Stahlbau

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung – Stahlbau

Auftraggeber:
Waagner-Biro Stahlbau AG
1220 Wien, Stadlauerstrasse 54

Zeitraum:
September 2006 – Dezember 2006

Projektbeschreibung:
Der Gesamtkomplex besteht aus einem U-förmigen Gebäudeflügel, der ein Hotel und Büroräumlichkeiten beherbergt, sowie einem zentralen Veranstaltungszentrum, dem „Palacio“. Die Gesamtkosten des Bauwerks betragen ca. 300Mio. Euro. Für den U-förmigen Gebäudeflügel werden 13.000t Stahl verbaut, für den Palacio 7.000t. Die Gebäude wurden vom spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava entworfen.

Das Herzstück des Projekts ist die organisch geformte Stahlkonstruktion des Palacio mit den beweglichen Rippen. Er beherbergt u.a. einen Veranstaltungsraum für 2.000 Personen.

Die mittlere Rippe hat eine Gesamtlänge von 134m und einen Kragarm von 109m.

Waagner-Biro Stahlbau setzt die Rippen in Bewegung und liefert den gesamten Antrieb, sowie die Verbindungen zwischen den beweglichen und fixen Elementen. Der Lieferumfang umfasst die hierfür erforderliche maschinenbauliche, hydraulische und elektrische Ausrüstung.

Die Acht. Ziviltechniker GmbH erstellt als Subunternehmer die statische Detailbemessung der Knotenpunkte.



Hochhaus Neue Donau – Wien

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Antennenspitz und Fassadenkonstruktion

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
ZEMAN & Co GmbH
1120 Wien, Schönbrunnerstr. 213-215, Postfach 167

Zeitraum:
August – Dezember 2000

Projektbeschreibung:
Antennenspitz:
Das ca. 130m hohe ‚Hochhaus Neue Donau‘ ist mit einem 15m hohen stählernen Antennenmast gekrönt. Diese, sich nach oben verjüngende Turmspitze besteht aus zusammengeschweißten, verzinkten Stahlblechen. Die große Herausforderung bestand darin in extrem kurzer Zeit eine statisch sehr anspruchsvolle Konstruktion zu planen.
Stahlspitz:
Statisch konstruktiv wurde von uns geplant, dass auch die dreieckförmige, sich nach oben verjüngende Dachspitze aus Stahl gebaut wird. Dieser etwa 25 m hohe Stahlspitze bestünde aus zusammengeschweißten Walzprofilen und einer Eckstütze als Fachwerkstab. Die Ausführung erfolgte letztendlich aus Beton.

Fassadenkonstruktion:
Die Fassadenkonstruktion des Hochhauses bestehend aus Aluminiumpaneelen und Stahlprofilen der Unterkonstruktion wurde für eine Ausführungsvariante statisch konstruktiv bearbeitet.



Werbetürme – Wien

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Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
WIBEBA Stahl- und Alubau
2331 Vösendorf, Laxenburgerstraße 168

Zeitraum:
2000 – 2004

Projektbeschreibung:
Seit dem Jahr 2000 wurden einige Werbetürme in Wien und auch in weiter Folge in ganz Österreich errichtet. Die Türme bestehen aus einem Formrohr als Stütze und offenen Walzprofilen als Unterkonstruktion für maximal drei große Werbetafeln (5 x 8m). Der Durchmesser des Stahlrohres variiert dabei je nach Höhe des Werbeturmes.

Transportable Einheiten werden im Werk zusammengeschweißt und verzinkt. Auf der Baustelle werden die Teile am Boden zusammengeschraubt, die fertiggestellte Konstruktion hochgehoben und mit dem Stahlrohr durch einen Kopfplattenstoß verbunden.

Die Verankerung der Stützen erfolgt in der Regel mit Ankerstangen in einem Betonfundament.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Höhe der Werbetürme (bis Werbetafel-oberkante): max 13,5 m / 18,5 m / 24 m / 27 m
– Formrohr: Ø 1016.10 / Ø 1219.10 / Ø 1219.10 und Anordnung von Steifen und Abspannungen je nach Höhe
– Werbetafeln: 5 m x 8 m
– Unterkonstruktion: offene Walzprofile
– Material: Baustahl S 235



Trocknerzyklon – Moskau, Russland

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Bühnenkonstruktion – 65m hoch

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Unger Stahlbau GmbH
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
Mai – November 2004

Projektbeschreibung:
Als ein weiterer Bestandteil des MDF-Werkes für die Firma Kronospan in Egorievsk bei Moskau kam ein ca. 70m hohes Trocknerzyklon zur Ausführung. Die Konstruktion ist bis zu ca. 30m eingehaust, im oberen Bereich unverkleidet. Im oberen Bereich in ca. 50m Höhe sind zwei Trocknerzyklone mit jeweils 100t angeordnet.

Die Stahlkonstruktion mit einer Grundrissfläche von 20 x 47,5m und einer Gesamttonnage von ca. 1500t wird in Baustahl S 355 JO ausgeführt.

Die durch Maschinen und pneumatische Anlagen induzierte Schwingungen im Frequenzbereich von 4-8 Hz stellten für die statisch konstruktive Planung in Bezug auf die konstruktive Durchbildung und Detailbemessung eine große Herausforderung dar.

Die Lasten wurden gemäß den geltenden russischen Normen (SNIP) angesetzt, die Nachweise erfolgten gemäß Eurocode.



Siloanlage – Geinberg, OÖ

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Stahlkonstruktionen

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion,
Statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Zeman & Co GmbH, 1120 Wien
Cimbria Heid GmbH, 2000 Stockerau

Zeitraum:
Oktober 2005 – April 2006

Projektbeschreibung:
Für die Firma Saatbau Linz wurde die Stahlkonstruktion für ein Maschinenhaus, einen Silo für Saatgut einschließlich Silounterkonstruktion sowie einige Hallen aus Stahl errichtet. Bei der vorliegenden Nutzungsart war neben der statischen Beanspruchung besonderes Augenmerk auf die maschineninduzierten Schwingungen zu richten.

Die Lasten wurden gemäß den geltenden ÖNormen bzw. entsprechend den Angaben des Auftraggebers angesetzt, die Nachweise erfolgten gemäß ÖNormen bzw.Eurocode.

Das Projekt in Schlagworten:
– ca. 200 eingebaute Tonnen Stahl
– ca. 30m hohe Stahlkonstruktion aus S 235
– Schwierige Planungs- und Ausführungsarbeiten mit hohem Termindruck
– Maschinenhaus: 7,1 x 12 x 29m
– Silo einschließlich Unterkonstruktion: 12 x 18 x 25m
– Hallenkonstruktion: 33 x 36 x 13m



Anlagenbau – Österreich

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Stahlkonstruktionen

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
FMW Förderanlagen GmbH & Co KG
3062 Kirchstetten 100

Zeitraum:
Jänner – Dezember 2005

Projektbeschreibung:
Für die Firma FMW wurden Stahlkonstruktionen für folgende Bauwerke statisch konstruktiv bearbeitet:

– Trogkettenförderer:
Der Trogkettenförderer dient zum Fördern von Hackgut. Er ist als Durchlaufträger mit Stützweiten von 15m- 22,5m ausgebildet, besteht aus einer geschweißten Blechkonstruktion und ist geneigt aufgestellt.
– Förderband – Fachwerkbrücke:
Das vom Trogkettenförderer kommende Schüttgut wird durch die Förderband – Fachwerkbrücke verteilt. Die Brücke ist 3,3m breit und 2,4m hoch und besteht aus verschraubten Walzprolen. Die Gesamtlänge beträgt 60m.

– Becherwerksförderer:
Der Becherwerksförderer ist 32,5m hoch und ist an bestehenden Gebäuden befestigt. Die räumliche Standsicherheit des schlanken Tragwerks wird durch Abspannungen gewährleistet.
– Unterstützungsrahmen:
Für einen Schneckenförderer mußte ein verfahrbarer Unterstützungsrahmen konstruiert werden. Die Abmessungen betragen 12 x 13,1m.

Das Projekt in Schlagworten:
– ca. 145 eingebaute Tonnen Stahl
– hoher Termindruck unter Berücksichtigung bestehender Anlagen



MDF-Fabrik – Moskau, Russland

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Hallenkonstruktion aus Stahl

Leistung:
Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H.
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
Dezember 2002 – April 2003

Projektbeschreibung:
Für die Firma Kronospan wird in Moskau ein großes MDF-Werk errichtet. Diese Fabrik besteht aus unterschiedlich hohen, aneinandergebauten Hallen und einem Bürotrakt. Die Grundfläche beträgt ca. 200m x 160m. Alle Tragkonstruktionen werden aus Stahl ausgebildet.

Die Tragkonstruktionen der 54m und 48m Hallen bestehen aus Fachwerkbindern im Abstand von 12m, die auf in Köcherfundamenten eingespannten Walzprofilen lagern. Die FW-Gurte bestehen aus HD bzw. HE-B Profilen, die Vertikalen aus zwei U-Profilen. Die Diagonalen wirken als Zugstäbe und sind aus zwei Winkeln ausgebildet. Die Pfetten sind HE-A Profile, alle Windverbandstäbe bestehen aus Winkelprofilen.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Maximalle Hallenhöhe: 31,2m
– Abstand der Fachwerkhauptträger: 12m
– Max Statische Höhe der Fachwerke: 3,75m
– Pfetten im Abstand von 6,0m
– Material: Baustahl S 355 JO

Aufstellung der Hallen:
– Halle 1.1/1.2/1.3: 48 x 84m
– Halle 2.1: 54 x 96m
– Halle 2.2/2.3: 48 x 96m
– Halle 3/4/5: 48 x 96m
– Halle 6: 22.6 x 24m
– Büro 9.1: 18 x 102m
– Halle 9.2/9.3: 18 x 18m
– Halle 10.0: 18 x 54m



Siloanlage – Neuhof, Bgld.

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Stahlkonstruktion für das Maschinenhaus

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Cimbria Heid GmbH – 2000 Stockerau, Heid-Werkstraße 4
Zeman & Co GmbH – 1120 Wien, Schönbrunnerstr. 213-215

Zeitraum:
Dezember 2003 – März 2004

Projektbeschreibung:
Für die Firma Saatbau Linz wurde die Stahlkonstruktion für das Maschinenhaus einschließlich des dazugehörigen Stiegenhausturmes einer Saatgutanlage in Neuhof, Burgenland Gemeinde Parndorf zur Ausführung gebracht.

Bei der vorliegenden Nutzungsart war neben der statischen Beanspruchung besonderes Augenmerk auf die maschineninduzierten Schwingungen zu richten.

Das Projekt in Schlagworten:
– ca. 160 eingebaute Tonnen Stahl
– ca. 43 m hohe Stahlkonstruktion aus S 235JO
– Schwierige Planungs- und Ausführungsarbeiten mit hohem Termindruck

Die Lasten wurden gemäß den geltenden ÖNormen bzw. entsprechend den Angaben des Auftraggebers angesetzt, die Nachweise erfolgten gemäß ÖNormen bzw.Eurocode.



Luftgurtförderer – Tasmanien

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Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung

Auftraggeber:
FMW Industrieanlagenbau GmbH
3062 Kirchstetten 100

Zeitraum:
September 2008 – Oktober 2009

Projektbeschreibung:
Es wurden alle statischen Berechnungen für den Stahlbau beginnend mit der Vorstatik bis zur Detailstatik mit der Bemessung der Knoten für 6 Luftgurtförderer zur Beförderung von Hackschnitzel in der Papierindustrie und für drei Türme mit Arbeitsplattform erstellt.

Die Fortbewegung des Förderbandes erfolgt auf einem Luftpolster. Da diese Förderer eine Neuentwicklung der Firma FMW sind, war auch einiges an Entwicklungsarbeit in Bezug auf die Förderquerschnitte, Stützengestaltung und -anbindung erforderlich.

Der Förderquerschnitt wurde aus Stahl mit Materialgüte S 355 hergestellt.

Um die Anzahl der Aufstandspunkte am Boden zu reduzieren wurden an zwei Stellen die Stützen V-förmig ausgeführt. Um möglichst große Spannweiten zu realisieren wurden die Stützen teilweise in Form von Pylonstützen hergestellt sowie der Förderquerschnitt mit Zugstangen aus S 460 abgehängt. Diese Bauform ermöglichte die Ausführung der Förderer mit Spannweiten bis über 50 m.



Rohrbrücken – Moskau, Russland

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Gesamtlänge von 550 m

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H.
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
September 2003 – August 2004

Projektbeschreibung:
Die Rohrbrücke erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 550 m in bzw. außerhalb der Leimfabrik (siehe KRONOSPAN Leimfabrik, 03/043). Über den gesamten Verlauf weist diese variable Stützweiten von 7,86 m bis 46,25 m respektive unterschiedliche Höhen von 0,80 m bis 3,60 m auf.

Die Rohrbrücken bestehen aus Fachwerktragwerken, die auf Stützenkonstruktionen (Scheiben und Böcke) lagern. Diese übernehmen die Abtragung der Tragwerkslasten in die Fundamente.

Die Stahlkonstruktion mit einem Gesamtgewicht von ca. 550 to wird in Baustahl S 355 JO ausgeführt.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Rohrbrücke I:
Stützweite: 10,64 – 46,25m
Tragwerksbreit / -höhe: 3,2 / 3,6 m
Max. Stützenkonstruktion- Höhe: 10,20 m

– Rohrbrücke II:
Stützweite: 7,86 – 22,17 m
Tragwerksbreite/ -höhe: 3,41/ 1,99 – 2,79 m
Max. Stützenkonstruktion- Höhe: 5,20 m

– Rohrbrücke III:
Stützweite: 10,20 – 17,61 m
Tragwerksbreite/ -höhe: 3,41/ 0,80 – 1,70 m
Max. Stützenkonstruktion- Höhe: 6,75 m



Leimfabrik – Moskau, Russland

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Hallen- und Bühnenkonstruktionen

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H.
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
September 2003 – Mai 2004

Projektbeschreibung:
Als ein weiterer Bestandteil des Spanplattenwerkes für die Firma KRONOSPAN kamen drei Hallenkonstruktionen mit einer maximalen Höhe von ca. 17 m zur Ausführung. Die Tragkonstruktion aller drei Hallen besteht aus HE-A Profilen als Binder mit Spannweiten von 6 m bzw. 6,75 m, die auf in Köcherfundamenten eingespannten Walzprofilen lagern.

Die Lasten wurden gemäß den geltenden russischen Normen (SNIP) angesetzt, die Nachweise erfolgten gemäß Eurocode.

Aufstellung der Hallen:
– FA – UFC- Tankfarm: 20 m x 27 m
Tonnage ca. 87 to
Baustahl S355 JO

– GLUE- Tankfarm: 30 m x 42 m
Tonnage ca. 178 to
Baustahl S355 JO

– Reaktorgebäude: 22 m x 24 m
Tonnage ca. 104 to
Baustahl S355 JO



Förderbandbrücken – Australien

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Leistung:
Vorentwurf, Statisch konstruktive Detailplanung, Werkstattplanung

Auftraggeber:
FMW Industrieanlagenbau GmbH
3062 Kirchstetten 100

Zeitraum:
Oktober 2006 – Juli 2007

Projektbeschreibung:
Für die Lagerung von Hackschnitzel in Australien wurden für die Firma FMW Förderbandbrücken konzipiert und statisch konstruktiv geplant. Die Brücken wurden in Europa gefertigt und mit dem Schiff in Containern nach Australien transportiert.

Die Förderbandbrücken sind durchlaufende Balkenbrücken, als Stahl-Fachwerkkonstruktionen mit einem oberen und unteren Windverband ausgeführt. Die Fachwerksgurte sind meist I-Profile, die Füllstäbe sind in Abhängigkeit der Geometrien und Lasten Winkel, U-Profile oder auch Hohlprofile. Bei allen Stützen und Auflagern sind biegsteife Querrahmen angeordnet. Generell werden die Vertikalen, Diagonalen und Windverbandstäbe mittels Schrauben an Knotenbleche angeschlossen.

Um die durchgehende Zugänglichkeit des Förderbandes für Wartungszwecke zu ermöglichen, ist ein Bedienungssteg neben dem Förderband, angeordnet.

Die Konstruktion in Schlagworten:
Höhe: 30 m über dem Boden
Breite: ca. 3 m
Stützweiten: bis zu 45 m
Gesamtlängen: 92 m + 94 m + 106 m + 101 m = 393 m
Stahlgewicht: ca. 370 to
Material: S235 JRG2



Hallen A/C – Messe Wien Neu

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Stahlkonstruktion für die Überdachung

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung – Stahlbau

Auftraggeber (Generalplaner):
Fritsch, Chiari & Partner
1140 Wien, Diesterweggasse 1

Zeitraum:
Jänner 2001 – Dezember 2002

Projektbeschreibung:
Im nördlichen Bereich des alten Messegeländes entstand die Messe Wien Neu, ein Kongress- und Ausstellungszentrum. Als erste Baustufe wurden zwei ca. 120 x 120m große Ausstellungshallen (Hallen A und C) beiderseits der bestehenden Halle 25 errichtet.
Das Erdgeschoss dient zur Gänze Ausstellungszwecken. Im Grundriss wird die Halle durch die Hauptträger der
Dachkonstruktion in einen Raster mit 40m Achsmaß unterteilt (3 x 40m + jeweils Randzonen mit 5m Breite). Diese Unterteilung erzeugt 9 Hallenabschnitte, die entweder einzeln, gruppenweise oder als Gesamtfläche genutzt werden können.
Auf den Hauptträgern aus Stahl und den Randträgern aus Beton ruhen 9 pyramidenformig unterspannte Stahlkonstruktionen („Kuppeln“). Die Hauptträger lagern auf Elastomerlager. Die Horizontalkräfte werden durch die Rückstellkräfte übertragen (schwimmende Lagerung).

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Abstand der Hauptträger: 40m
– Abstand der Fachwerke eines HT: 3,0m
– Gesamthöhe der Fachwerke: 4,3m
– Größte Höhe der Kuppel: 6,0m
– Pfetten im Abstand von 4,7 – 6,0m
– Material: Baustahl S 235 J0 und S 355 J0



Stadion Linz – Oberösterreich

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Tribünenüberdachung aus Stahl

Leistung:
Stabstatik, Anschlussstatik, Abnahme

Auftraggeber:
Immobilien Linz GmbH & Co KG – Hauptstraße 1-5, 4041 Linz;
Hess Stahlbau & Montage GmbH – Matzelsdorf 70, 4212 Neumarkt

Zeitraum:
Juli 2010 – Februar 2012

Projektbeschreibung:
Der Umbau für das Tribünendach des Stadion Linz ist eines unserer Großprojekte. Die Acht. Ziviltechniker GmbH ist für die Abnahmen vor Ort und die statisch konstruktive Detailplanung der Stahlbauten verantwortlich.

Im Zuge des Umbaus bzw. Generalsanierung der Tribünen im Bereich der Südtribüne wurden die offenen Lucken der Überdachung geschlossen und das Gesamterscheinungsbild modernisiert. Des weiteren wurde zur Vereinheitlichung das Flachdach in ein Bogendach geändert.

Zur Optimierung der Zuschauerränge wurden die vorderen Stützen der Überdachung nach hinten versetzt. Die Umsetzung des Bogendaches, der Lückenschluss und die Stützenversetzung erforderte eine umfangreiche Anpassung am bestehenden Stahlbau bzw. die Schaffung einer neuen Tragstruktur.

Statisches System:
– über Pylone abgespannte Kragträger – in Teilbereichen, mit Ballastträger zur Entlastung des Bestandes
– Quergespanntes Bogendach – aufgelegt auf Rahmenträger mit einem Schubfeld als Rinnenträger
– max. Spannweite Bogendach ~ 23m
– freie Auskrakung ~ 22m
– Länge im Außenradius 190m
– Höhe über Spielfeld 14m



Fußballstadion – Salzburg

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Tribünendach aus Stahl

Leistung:
Statisch konstruktive Prüfung der Stahlkonstruktion

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H.
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
März 2002 – Juli 2002

Projektbeschreibung:
Die Überdachung aus Stahl überspannt die Tribüne und den Verteilerring des Fußballstadions Salzburg Wals-Siezenheim. Die maximale Länge des Daches beträgt ca. 180m, die Auskragung von den Auflagerpunkten zur Stadionmitte ca. 29m. Für eine etwaig spätere Erweiterung des Stadions sind Vorkehrungen für das Anheben des Tribünendaches getroffen worden, dass das Tribünendach in Teilen mit Hebevorrichtungen gehoben werden kann.

Das Tribünendach besteht aus auskragenden, hinten abgespannten Fachwerk-Hauptträgern und Neben-Traggliedern, die die Lasten auf die Hauptträger übertragen. Die hintere Abspannung wird drucksteif mit Hilfe eines runden Hohlprofiles ausgeführt. Für die Hauptträger werden offene Profile verwendet.

Die Pfetten werden mit schrägen Stabilisierungsstäben auf die Untergurte der Hauptträger abgestützt. Die Pfetten werden in Feldmitte (zwischen den Hauptträgern) mittels Rundstählen gegen Knicken stabilisiert. Um die Stabilisierungslast von den Rundstählen aufnehmen zu können, werden am inneren und äußeren Rand des Daches zusätzliche Verbände angeordnet.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Abstand der Fachwerkhauptträger: 10m
– Länge der Auskragung: 28,8m
– Max Statische Höhe der Fachwerke: 2,6m
– Pfetten im Abstand von 5,0m
– Material: Baustahl S 235 J2G3 und S 355 J2G3



Kongress – Messe Wien

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Stahkonstruktionen für Halle D, Kongresszentrum und Foyer West

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung – Stahlbau (Halle D), statisch konstruktive Beratung (Kongreßzentrum,
Foyer West)

Auftraggeber:
Fritsch, Chiari & Partner
1140 Wien, Diesterweggasse 1

Zeitraum:
Jänner 2002 – Juli 2003

Projektbeschreibung:
Im nördlichen Bereich des alten Messegeländes entstand die Messe Wien Neu , ein Kongress- und Ausstellungszentrum. Als zweite Baustufe wird eine ca. 80 x 160m große Ausstellungshalle (Halle D) und das Kongreßzentrum mit dem Foyer West errichtet.

Halle D:
Die Halle besteht aus einem massiven Betonkern – in diesem sind die Nebenräume untergebracht – und aus der anschließenden ca. 80 x 112m Halle aus Stahl, die den Ausstellungszwecken dient. Die Dachkonstruktion besteht aus Fachwerkträgern, die alle 8m angeordnet sind. Diese Hauptträger mit einer Stützweite von 76m lagern auf Elastomerlager, welche sich auf runden Betonstützen befinden. Die Pfetten sind im Raster von 4m angeordnet.

Foyer West und Messeturm:
Der Baukörper des insgesamt etwa 96m langen Foyer West gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Bauwerkshöhen. Die Dachkonstruktion besteht aus einem Trägerrost (geschweißte Kastenprofile), der gelenkig auf im Boden eingespannten Stützen aufliegt. Das gesamte Objekt wird von einer Stahl-Glas-Konstruktion umhüllt. Auf dem Büroturm befindet sich die Stahlkonstruktion des 66m hohen Messeturmes. Der höchste Punkt der Konstruktion befindet sich in einer Höhe von etwa 102m über Gelände.



Kraftwerk EVN – Dürnrohr, NÖ

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Leistung:
Vorentwurf, Ausschreibung, Statisch konstruktive Detailplanung, Örtliche Bauaufsicht

Auftraggeber:
Ingenieurbüro Fritsch, Chiari & Partner
1140 Wien, Diesterweggasse 1

Zeitraum:
Jänner 1999 – Februar 2000

Projektbeschreibung:
Die Rauchgasleitung der Denox-Anlage des EVN-Blockes im Kraftwerk Dürnrohr wurde in 100 m Höhe eingehaust.

Diese Einhausung dient als:
– Schutz der Verkleidung der Rauchgasleitung vor den hohen Windkräften
– Schutz vor Blechen der ‚Rauchgasleitung-Verkleidung‘, die sich infolge außerordentlicher Betriebszustände aus der Verankerung lösen können
– Verbesserung der Wartungsmöglichkeit für die Denox-Anlage

Die Schwierigkeit dieses Projektes bestand darin, durch die Wahl der Tragstruktur die Abtragung der vertikalen und horizontalen Lasten so zu beeinflussen, dass die bestehende Stahlunterkonstruktion sowie das angrenzende Kesselhaus (Betonkonstruktion) die zusätzlichen Lasten aufnehmen konnten.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Breite: ca. 22 m
– Tiefe: ca. 16 m
– Höhe: ca. 19 m
– Stützen im Abstand von 4,7 m bzw. 5,5 m
– Dachträger im Abstand von 5,5 m
– Wandriegel im Abstand von 4,0m – 5,5m
– Pfetten im Abstand von 4,7 m
– Verbandstäbe aus zusammengesetzten Winkelprofilen
– Trapezblech als einschalige Dachhaut und Wandverkleidung
– Material: Baustahl S235JO (St 360 B)



Cityplex – Lassallestraße, Wien

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Glasfassaden und Fluchtstiegen

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
WIBEBA Stahl- und Alubau
2331 Vösendorf, Laxenburgerstraße 168

Zeitraum:
Jänner – März 1999

Projektbeschreibung:
Für das von den Architekten Soyka & Silber & Soyka und Dr. Czernin geplante Hotel- und Bürogebäude ‚Cityplex Lassallestraße‘ in Wien kamen folgende Stahlbauten zur Ausführung:

– Glasfassade an der Gebäudefront zur Lassallestrasse
– 13 Fluchtstiegen und Fluchtbalkone in den Innenhöfen
– Traggerüst für Lüftungskanäle

Als tragende Elemente kamen vorwiegend verzinkte Hohlprofile zum Einsatz. Die einzelnen Tragelemente wurden in der Werkstatt verschweißt, anschließend verzinkt und auf der Baustelle durch Schrauben miteinander kraftschlüssig verbunden.

Das Projekt in Schlagworten:
– schlanke Konstruktion unter Ausnutzung der hohen Tragfähigkeiten des Werkstoffes Stahl
– wärmetechnische Trennung der Stahlkonstruktion vom Gebäude
– enormer Termindruck für Planung und Ausführung



Perschlingbrücke – Tullnerfeld, NÖ

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Eisenbahnbrücke – ÖBB-Strecke Tullnerbahn, 12.772km

Leistung:
Statische und konstruktive Leitplanung, Detailstatik und Werkstattplanung für den Überbau

Auftraggeber (Generalplaner):
ÖBB Infrastruktur AG
1010 Wien, Vivenotgasse 10

Zeitraum:
Dezember 2009

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Neugestaltung der eingleisigen Bahnstrecke im Bereich Tullnerfeld, wurde die Bestandsbrücke über die Perschling durch ein neues Stahltragwerk mit rundd 30m Spannweite ersetzt. Noch in der Zeit der normativen Koexistenzperiode von „alter“ Önorm und Eurocode wurde dieses Tragwerk komplett nach den Anforderungen des Eurocodes bemessen und alle Details gemäß dem Stand der Normung ausgelegt.
Aus gestalterischer Sicht weist die Brücke die Besonderheit auf, dass die Lärmschutzwände in der Fachwerksebene integriert wurden. Durch diesen ganzheitlichen Entwurfsansatz bleibt die Struktur der Brücke erkennbar und die Lärmschutzwände werden nicht zu devastierenden Elementen degradiert.
Auch durch geringe Gesten der Gestaltung kann ein harmonisches Erscheinungsbild erzielt werden, was insbesondere bei langlebigen Infrastrukturprojekten von großer Bedeutung ist. Die Perschlingbrücke, als einfaches, klassisches Ingenieurtragwerk ist unser Beitrag zu dieser Geisteshaltung.
Der Überbau wurde vor Ort vormontiert und im Dezember 2009 termingerecht in einem Stück eingehoben.

Eckdaten:
Tragwerk: Fachwerk mit querorientierter Fahrbahnplatte
Stützweite: 29,40m
Gesamtbreite (mit Gehweg): 7,76m
Stahlgewicht: rund 140t



Floating Bridge – Dubai Creek

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Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung

Auftraggeber:
Waagner-Biro Stahlbau AG
1220 Wien, Stadlauer Strasse 54

Zeitraum:
November 2006 – Juli 2007

Projektbeschreibung:
500m südlich der Al Maktoum Bridge gelegen, verbindet die – von Waagner-Biro Gulf (die lokale Tochter von Waagner-Biro Stahlbau) neu errichtete und gemeinsam mit der Acht. Ziviltechniker GmbH geplante – Floating Bridge die Stadtteile Bur Dubai und Deira. Die Brücke führt über den Dubai Creek und hat eine Gesamtlänge von 365m, bei einer Breite von 2 x 22m.

Aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen Staubildung soll die 6-spurige (2 Richtungsfahrbahnen mit je 3 Spuren) Floating Bridge vor allem die mit 150.000 Fahrzeugen pro Tag bezifferte Verkehrsdichte der Al Maktoum Bridge erheblich reduzieren.

Für jede der beiden Fahrtrichtungen wird ein unabhängiges Brückentragwerk erichtet. Jeder der beiden nebeneinander liegenden Brückenquerschnitte wird mit 3 Fahrspuren plus 1 Gehweg ausgelegt. Die Fahrbahnbreite beträgt 3 x 3,65m = 10,95m, die des Gehwegs 3,00m.
Aufgrund der Gezeitenunterschiede von bis zu 2,40m müssen vertikal einstellbare Übergangsbauwerke zwischen Festland und Brücke angeordnet werden. Darüberhinaus ist in Brückenmitte, um den vorhandenen Schiffsverkehr zu ermöglichen, ein weiteres bewegliches Element erforderlich, das wie ein einflügeliges Tor geöffnet werden kann.

Technische Daten:
Stahl:
Güte S275 JR, ca. 700 t für Rampe und Door
Güte S355 JR, ca. 1.400 t für Rampe und Door



Murbrücke – Preg, Steiermark

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Eisenbahnbrücke
ÖBB-Strecke: Amstetten – Tarvis, 212.795km

Leistung:
Vorentwurf, statische Detailberechnung für den Endzustand und die Montagezustände

Auftraggeber:
VA TECH VOEST MCE GMBH, Abteilung DS 2
4031 LINZ, Lunzerstraße 78

Zeitraum:
Juni 1999 – Februar 2000

Projektbeschreibung:
Die Tragwerke bestehen je Gleis aus zwei einfeldrigen, schiefwinkeligen Fachwerkbrücken mit unten liegender Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett. Insgesamt werden vier Fachwerkbrücken ausgeführt. Die Obergurte und die Untergurte sind geschweißte Hohlkästen, die Diagonalen geschweißte I-Träger. Die Fahrbahn wird als querorientierte Platte ausgebildet.

Hauptabmessungen:
Stützweite: 48,m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 7,4m
Breite zw. den Hauptträgern: 5,0m (5,1m)
Breite der Hauptträger: 50cm
Anzahl der Gefache: 10

Neigung der Diagonalen: 60,4°
Bauhöhe: 95cm
Dicke des Schotterbettes: 55cm
Schotterbettbreite: 4,4m
Querträgerabstand: 528 – 634mm
Querträgerhöhe in Brückenachse: 40cm

Stahlgüte:
S 355 JO – Obergurte, Lagerplatten
S 235 JO – alle anderen Bauteile

Montagestöße:
Deckbl.: geschweißter Längsstoß als Laschennaht
QT-Steg und QT-Gurt: GV-verschraubt



Pielachbrücke – St.Pölten, NÖ

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Eisenbahnbrücke aus Stahl
ÖBB-Strecke : St.Pölten – Gußwerk

Leistung:
Statische Nachrechnung

Auftraggeber:
ÖBB – FAHRWEG, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 WIEN, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
August – Dezember 1999

Projektbeschreibung:
Das Tragwerk ist als Einfeldträger ausgebildet und weist eine Stützweite von 35,82m auf. Es besteht aus zwei genieteten Hauptträgern im Abstand von 2,0m, einer offenen Fahrbahn, einem oben und einem unten liegenden Windverband, einem beiderseits der Hauptträger angeordneten Gehweg und einem Bedienungssteg, der auf dem unteren Windverband aufliegt.

Die offene Fahrbahn besteht aus geschweißten Querträgern bzw. Querrahmen im Abstand von 1,99m, die mit den Hauptträgern durch Niete verbunden sind, sowie aus Längsträger (I 200) mit einem Abstand von 0,7m.

Die Lager sind als Stahllager ausgeführt. Die Festlager sind Linienkipplager, die beweglichen sind Rollenlager.

Hauptabmessungen:
Stützweite: 35,82m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): 4,20m
Abstand der Hauptträger: 2,0m
Konstruktionshöhe der Hauptträger: 2,65m
Bauhöhe (bez. auf Schwellen-OK): 2,94m
Längsträgerabstand: 0,70m
Querträgerabstand: 1,99m
Stahlgüte: S 235 – alle Bauteile



Fußgängersteg – Gloggnitz, NÖ

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Bahnstrecke Wien – Spielfeld/Strass

Leistung:
Vorentwurf, Statische Detailplanung für den Endzustand und die Montagezustände

Auftraggeber:
ÖBB Planung und Engineering
1010 Wien, Elisabethstraße 18

Zeitraum:
Jänner 2000 – März 2001

Projektbeschreibung:
Im Zuge des Umbaues des Bahnhofes Gloggnitz wird der bestehende denkmalgeschützte Fußgängersteg über die Eisenbahn demontiert und durch einen neuen ersetzt. Der Fußgängersteg besteht aus einem Brückentragwerk und einer Stiegenanlage mit Überdachung. Die Obergurte und Vertikalen der Hauptträger sind gewalzte I-Profile, die Untergurte sind geschweißt. Die Diagonalen bestehen aus jeweils 2 U-Profilen. Der obenliegende Windverband setzt sich aus gekreuzten Winkeln (Zugdiagonalen) und gewalzten I-Profilen (Pfosten) zusammen.
Hauptabmessungen:
Stützweite (Brückentragwerk): 30,1 m
Länge der Stiegenanlage: 17,0 + 7,0 m
Gesamtbreite: 3,5 m
Konstruktionshöhe: 3,5 m
Breite der Hauptträger: 24 cm
Anzahl der Felder: 10
Längssteifenanzahl: 6
Querträgerabstand: 3,2 m
Bauhöhehöhe in Tragwerksmitte: 48,5 cm

Stahlgüte:
S 235 JO – alle Bauteile

Montagestöße:
GV-verschraubt



High Speed Railway – Korea

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Vorschubrüstungen – Kumkang – Doka

Leistung:
Systementwicklung, Genereller Entwurf, Detailstatik, Überwachung der Fertigung vor Ort, Überwachung der Montage, Einschulung und Durchführung des ersten Lanciervorganges

Auftraggeber:
VCE-Vienna Consulting Engineers
Kumkang – Doka

Zeitraum:
1995 – 1997

Projektbeschreibung:
Für die Errichtung der vorgespannten Kastenbrücken mit 40m Spannweite der Korean Speed Railway von Seoul nach Pusan wurden Vorschubrüstungen benötigt. Bei dieser neu entwickelten Vorschubrüstung handelt es sich um ein System, das selbständig und unabhängig von der Pfeilerhöhe zum nächsten Betonierabschnitt vorfahren kann.Die Hauptträger der Rüstung sind im hinteren Ende durch Hänger sowie auf Konsolen, die auf den Pfeilern gehängt sind, gelagert. Die Hänger übertragen die Last auf einen hinteren Querträger, der auf dem Brückentragwerk fahrbar gelagert ist. Die beiden Hauptträger sind am vorderen Ende durch einen Querträger verbunden. Dieser dient zum Lancieren der Konsolen.
For the erection of prestressed concrete bridges with a span length of 40 m for the Korean High Speed Railway from Seoul to Pusan Moveable Scaffolding Systems (Advanced Shoring Systems) were used. This scaffolding system which was fully designed and developed in our house is able to move not depending on the height of the piers to the next casting position. The two main girders are supported by hangers at the rear end and by brackets which are fixed to the pier. The hangers are connected to the rear cross beam which is resting on the deck of the bridge. By means of a front cross beam launching of the brackets can be done.



Ybbsstraße – Amstetten, NÖ

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Eisenbahnbrücke
ÖBB Strecke: Wien Salzburg, 125.186km

Leistung:
Gutachterliche Stellungnahme zum Schaden und Ausarbeitung von Sanierungsvarianten, Detailplanung eines neuen Tragwerkes

Auftraggeber:
ÖBB – Fahrweg, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 Wien, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
August – Dezember 2001

Projektbeschreibung:
Die Eisenbahnbrücke über die Ybbsstraße in Amstetten besteht aus vier Stahltragwerken mit durchgehendem Schotterbett, die jedes für sich eines der insgesamt vier Gleise tragen. Diese einfeldrigen Tragwerke bestehen jeweils aus ca. 5 – 7 geschweißten Stahlträgern (Hauptträgern), die durch das Fahrbahnblech miteinander verbunden sind. Ein Horizontalverband, bestehend aus Fachwerk-Stäben (Stahl-Winkel), leitet die Kräfte über die Lager-Querschotte zu den Horizontalkraftlagern.
Das beschriebene Tragwerk wurde durch einen Anfahrschaden beschädigt.
Inhalt und Zweck des Gutachtens:
– Feststellung und Erfassung des Schadens per Augenschein
– kurzfristige Aussage über die Tragfähigkeit des beschädigten Tragwerkes
– Untersuchung, statisch konstruktive Beurteilung und Ausarbeitung von technisch möglichen Sanierungsvarianten

Hauptabmessungen:
Stützweite: ca. 8,9 m
Gesamtbreite (ohne Gehwege): ca. 14 m
Abstand der Hauptträger: 815 mm
Querschnittshöhe in Brückenachse: ca. 53 cm
Dicke des Schotterbettes: 55 cm
Stahlgüte: St 360 C und CE



Rampentragwerke – OÖ

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Fußgängerbrücke über die A7

Leistung:
Statisch konstruktive Detail- und Werkstattplanung

Auftraggeber:
Waagner-Biró Brückenbau AG
1221 Wien, Stadlauer Straße 54

Zeitraum:
September – Oktober 2003

Projektbeschreibung:
Im Rahmen der Bauarbeiten der Autobahn A7 in Linz werden die Fußgeherbrücken ‚Bindermichl‘ als Baubehelfsbrücken errichtet. Die Fußgängerübergänge Stadlerstraße und Hanuschstraße sollen für rund 25 Monate die Überquerung der Autobahn für Fußgänger ermöglichen. Die Tragwerke stellen nur Provisorien dar und sollen nach Beendigung der Baumaßnahmen an der A7 wieder demontiert werden.

Die jeweils beiderseits an die Fußgeherbrücken anschließenden stählernen Rampenbauwerke waren Gegenstand der statisch konstruktiven Berechnungen und der Werkstattplanungen.

Die Rampen bestehen aus IPE 400 bzw. IPE 600 Längsträgern, die mit den Querträgern und Windverbandsstäben verbunden sind. Gelagert werden die Rampen auf fachwerkartigen Stützenböcken. Für die Konstruktion wurden durchwegs Walzprofile der Stahlgüte S 235 JRG2 verwendet.

Hauptabmessungen der Rampen:
Stützweiten: 10,89 m – 19,65 m
Gesamte Höhendifferenz der Rampe: ca. 7,50 m



Große Erlaufbrücke – Pöchlarn, NÖ

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Eisenbahnbrücke
ÖBB-Strecke: Pöchlarn – Kienberg, 4.906km

Leistung:
Vorentwurf, Statische Detailplanung für den Endzustand, die Montagezustände und die Montagehilfskonstruktion

Auftraggeber:
ÖBB – Fahrweg Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 Wien, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
Jänner 1999 – März 2001

Projektbeschreibung:
Die Brücke besteht aus drei einfeldrigen Fachwerkbrücken mit Stützweiten von 24.7 m, 51.7 m und 24.7 m jeweils mit unten liegender Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett. Die Obergurte sind geschweißte Hohlkästen, die Diagonalen und Untergurte werden als geschweißte offene Profile ausgeführt. Die Fahrbahn wird als querorientierte Platte ausgebildet.

Stahlgüte:
S 355 J2G3 – teilweise Obergurte, Lagerplatten
S 235 J2G3 – Obergurt, restliche Bauteile

Montagestöße:
Deckblech, QT-Steg und QT-Gurt, Diagonalen, Ober- und Untergurte: GV-verschraubt

Hauptabmessungen:
Stützweiten: 24,7m-51,7- 24,7m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 8,0 m
Breite zw. den Hauptträgern: 5,1 m
Breite der Hauptträger: 55 (35) cm
Anzahl der Gefache: 10 (7)
Neigung der Diagonalen: 60,7° (59,3°)
Bauhöhe (SchwOK- KUK): 92 cm
Dicke des Schotterbettes: 45 cm
Schotterbettbreite: 4,4 m
Querträgerabstand: 574 (588 mm)
Querträgerhöhe in Brückenachse: 47 cm



Taffa 1 – Rosenburg, NÖ

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Eisenbahnbrücke
ÖBB-Strecke: Hadersdorf – Sigmundsherberg

Leistung:
Vorentwurf, Statische Detailberechnung, Führungs- und Werkstattplanung

Auftraggeber:
ÖBB – FAHRWEG, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 Wien, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
November 1997 – Juli 2000

Projektbeschreibung:
Dieses schiefwinkelige Tragwerk besteht aus zwei Fachwerk-Hauptträgern aus Stahl mit unten liegender querorientierter Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett.

Stahlgüte:
S 355 J2G3 – Lager
S 235 J2G3 – alle anderen Bauteile

Montagestöße:
Deckblech: GV-verschraubter Längsstoß
QT-Steg und QT-Gurt: GV-verschraubt

Hauptabmessungen:
Stützweite: 26,25 m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): 7,96 m
Achsabstand der Hauptträger: 6,0 m
Breite der Hauptträger: 35 cm
Anzahl der Gefache: 7
Neigung der Diagonalen: 63°
Bauhöhe: 100 cm
Dicke des Schotterbettes: 45 cm
Schotterbettbreite: 5,25 m
Querträgerabstand: 633 mm
Querträgerhöhe in Brückenachse: 550 mm



Taffa 2 – Rosenburg, NÖ

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Eisenbahnbrücke
ÖBB-Strecke: Hadersdorf – Sigmundsherberg

Leistung:
Vorentwurf, Statische Detailberechnung, Führungs- und Werkstattplanung

Auftraggeber:
ÖBB – FAHRWEG, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 Wien, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
November 1997 – Juli 1998

Projektbeschreibung:
Dieses schiefwinkelige Tragwerk besteht aus zwei geschweißten Vollwand-Hauptträgern mit unten liegender
querorientierter Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett.

Stahlgüte:
S 355 J2G3 – Lager
S 235 J2G3 – alle anderen Bauteile

Montagestöße:
Deckbl.: GV-verschraubter Längsstoß
QT-Steg und QT-Gurt: GV-verschraubt

Hauptabmessungen:
Stützweite: 20,3 m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 8,02 m
Lichter Abstand der Hauptträger: 5,64 m
Breite der Hauptträger: 36 cm
Bauhöhe: 90 cm
Dicke des Schotterbettes: 45 cm
Schotterbettbreite: 6,0 m
Querträgerabstand: 561 mm
Querträgerhöhe in Brückenachse: 470 mm



Kumdang Brücke – Pusan, Korea

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Posec – Kwang Yang

Leistung:
Vorentwurf, Detailplanung

Auftraggeber:
VCE-Vienna Consulting Engineers
POSEC – Korea

Zeitraum:
1997 – 1998

Projektbeschreibung:
Die Kumdang Brücke verbindet das Stahlwerk von Pohang Iron & Steel Co., Ltd mit der Stadt Kwang Yang. Die Brücke besteht aus einem Stahlkastenquerschnitt mit 7 Spannweiten und 6 Fahrstreifen. Die Brücke ruht auf Stahlbetonpfeilern. Das Tragwerk über die 160 m große Hauptöffnung wird mit Hilfe von 12 Kabelpaaren die in der Mittelebene des Tragwerkes angeordnet sind, elastisch gestützt. Der Pylon ist mit Ballastbeton gefüllt. Die Spannweiten der Vorlandbrücken betragen 80 m. Die Bauherstellung der 30 m breiten Brücke erfolgt mittels Lancieren mit Hilfe eines Vorbauschnabels. Die gesamte Stahlbrücke ist eine geschweißte Konstruktion.
The Kumdang Bridge provides a six lane access road across the open sea between the Kwang Yang works of the Pohang Iron & Steel Co., Ltd and the city of Kwang Yang. The Kumdang Bridge will comprise a 7 span steel box girder supported by reinforced concrete piers plus a cable stayed steel pylon filled with ballast concrete. The single plain center supported deck has a main span of 160 m, all other spans 80 m. The 30 m wide deck will be launched into the final position during erection by use of a nose element. The entire steel bridge is designed as a fully welded structure.



Produktionshalle & Büro – Ybbsitz, NÖ

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Leistung:
Generalplanung

Auftraggeber:
Seisenbacher GmbH
3341 Ybbsitz, Am Gries 5

Zeitraum:
April 2012 – Dezember 2013

Projektbeschreibung:
Auf der 20.400 m2 großen Parzelle im Gewerbepark Ybbstal beabsichtigt die Firma Seissenbacher Metal Processing GesmbH einen neuen Firmenstandort mit Verwaltungsbereich zu errichten.

Geplant ist die Verbauung in Form von zwei großen Produktionshallen, die mit einer Brücke (Verwaltung) verbunden werden.
Der Bauabschnitt 1 wird 2013 realisiert und besteht aus einem großen Hallenbau mit vier seitlich aneinandergebauten Hallenschiffen, deren Ausrichtung von Ost nach West erfolgt und einem Bürotrakt.

Hallenflächen:
Halle 1: 15 x 40m
Halle 2: 15 x 65m
Halle 3: 15 x 85m

Die Acht. Ziviltechniker GmbH zeichnet sich verantwortlich für:
– Entwurf
– Einreichplanung
– Ausschreibungsplanung und Statik
– funktionale Ausschreibung und Vergabe
– Bauaufsicht

Unterstützt wurden wir durch die Büros ECC Bauprozessmanagement GmbH, Energieeffizienz GmbH, Kern+ ingenieure ZT GmbH, Architektin Gabriele Schöberl
Halle 4: 15 x 105m (2-geschossiger Sozial.- und Verwaltungsbereich, 2-geschossiger Haustechnik und Montagebereich, Maschinenhalle)



Fußgängersteg – BHF Wr. Neustadt, NÖ

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Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung – Hochbauplanung
Verbesserung der Nachhaltigkeit

Auftraggeber:
ÖBB Infrastruktur AG
1010 Wien, Vivenotgasse 10

Zeitraum:
März 2007 – November 2010

Projektbeschreibung:
Am Bahnhof Wr. Neustadt verbindet der Personensteg die Park & Ride Anlage mit 5 Inselbahnsteigen. Auf Basis von Gutachten, Bestandserhebnungen und statischen Nachberechnungen wurde ein Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Nachhaltigkeit des Personenstegs erstellt. Auf Grundlage dieses Maßnahmenkatalogs wurde die statisch konstruktive Überarbeitung des Stegs (Durchlaufträger), die Planung einer Volleinhausung (Glas) und zugehöriger Hochbauplanung beauftragt.
Das statische System in Stichworten:
– Die Brücke ist als Kasten-Fachwerkträger ausgeführt
– Das statische System besteht als Durchlaufträger mit einem Festlager über dem Stahlbetonbauwerk
– Länge der Brücke 120m, Höhe 12m
– 5 Abgänge

Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit:
– Zur Sanierung war es notwendig den Steg vollständig zu demontieren und auf einen Montageplatz zu verführen
– Volleinhausung mit Glas
– Erneuerung Korrosionsschutz mittels Sandstrahlung und Neubeschichtung: S1, S13, S9A, RVS 15.05.11
– Der Boden ist durch eine orthotrope Platte ersetzt worden
– Sanierung der Schweißnähte



Fußgängersteg – BHF Baden, NÖ

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Leistung:
gstatisch konstruktive Bearbeitung – Verbesserung der Nachhaltigkeit

Auftraggeber:
ÖBB Infrastruktur AG
1010 Wien, Vivenotgasse 10

Zeitraum:
März 2007 – November 2010

Projektbeschreibung:
Im Jahr 1998 wurde am Bahnhof Baden ein Personensteg errichtet. Dieser verbindet den Bahnhof mit der Bike & Ride Anlage. 2010 wurde dieser zur Verbesserung der Nachhaltigkeit statisch konstruktiv überarbeitet und mit einer neuen Korrosionsschutzbeschichtung versehen. Auf Grundlage einer detaillierten Bestandsaufnahme wurde die Generalsanierung des Personenstegs durchgeführt. Alle Planungsarbeiten erfolgten durch die Acht. Ziviltechniker GmbH.
Das statische System in Stichworten:
– Die Brücke ist als Kasten-Fachwerkträger ausgeführt.
– Das statische System besteht aus einem Einfeldträger.
– Der Einfeldträger lagert auf einer Seite auf einem Betonsockel, auf der anderen Seite auf einem Stahlträger auf.

Maßnahmen zur Verbesserung der Nachhaltigkeit:
– Zur Sanierung war es notwendig den Personensteg vollständig zu demontieren und auf einen Montageplatz zu verführen.
– Das korrodierte Trapezblech (Boden) ist durch eine orthotrope Platte ersetzt worden
– Erneuerung Korrosionsschutz mittels Sandstrahlung und Neubeschichtung; S1, S9a und S13n, RVS 15.05.11
– Zur verbesserung des statischen Systems wurden biegesteifen Rahmen ausgebildet
– Sanierung der Lagersockel



High Voltage Tower – Island

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Leistung:
gesamter Wettbewerbsbeitrag (Entwurf, Vorbemessung etc.)

Entwurf:
DI Rudolf Brandstötter

Ergebnis:
Empfehlung der Jury als besonders interessantes Projekt

Zeitraum:
Februar 2008

Projektbeschreibung:
Infrastrukturobjekte stehen sehr weiträumig in Interaktion zu ihrer Umgebung. Eine spezifisch formale Ausformulierung solcher Objekte ist somit von weitreichender Bedeutung. Um diesem Anspruch gerecht zu werden wurde von Landsnet hf, einem isländischen Energieversorger, ein internationaler Ideenwettbewerb ausgelobt.
Unser Konzept basiert auf einer anthropogen anmutenden Stahlstruktur, die als Weggefährte durch die weitläufige, isländische Landschaft dient, inspiriert von den in Island verbreiteten „Trollen“.
Jurykommentar:
„A very simple and well reasoned proposal. The form of the tower derives almost solely from its utility but netherless makes a strong reference to the human body, cf. the word troll. Such a reference, however, demands a great deal of the designer because the human eye is sensitive to such forms.“



Borealis Fackelsanierung – NÖ

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Ausführungsstatik für die Sanierungsmaßnahme der Hochfackel in Schwechat

Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung, Sanierung

Auftraggeber:
Pörner und Partner ZT GmbH
1050 Wien, Hamburgerstrasse 9

Zeitraum:
März – April 2011

Projektbeschreibung:
Eine Hochfackel auf dem Gelände der Borealis in Schwechat wurde saniert. Die bestehende Fackel ist im Fundament eingespannt und in ca. 2/3 der Gesamthöhe nach 3 Seiten mit Seilen abgespannt.
Aufgrund einer Bestandsaufnahme zeigte sich, dass das Fackelfundament (aufgrund von Frostschäden) und die Abspannseile neu gebaut werden mussten.
Die Acht. Ziviltechniker GmbH wurde mit der statischen Nachrechnung nach den derzeit gültigen Eurocode-Normen für die Stahl- und Betonbauteile beauftragt. Dies erfolgte anhand einer 3D-Berechnung der gesamten Konstruktion, der untere Bereich der Fackel mit diversen Stützen und Öffnungen von Zuleitungen wurde separat mit einem FEM-Programm modelliert.
Das Projekt in Stichworten:
– Gesamthöhe ca. 35m
– Rohrabmessungen unterer Bereich (0 – 4m) 1200 x 8mm, oberer Bereich (4 – 35m) 521 x 8mm
– Bolzen am Abspanndetail-Durchmesser 35mm
– Abspannseil PE20, vorgespannt
– Stahlgüte S235, S355, P265GH (Aufgrund der erhöhten Temperatur wurde die anzusetzende Streckgrenze reduziert)



ABA – Palt-Furth, NÖ

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Regenüberlaufbecken

Leistung:
Statische Detailberechnungen der Regenüberlaufbecken, Schalungs- und Bewehrungspläne, statische Berechnungen der Baugrubensicherung

Auftraggeber:
Hydro Ingenieure Umwelttechnik GmbH – 3504 Krems-Stein, Steiner Landstraße 27a;
HELD & FRANKE, Baugesellschaft mbH & Co KG – 3100 St. Pölten, Peppertstraße 33

Zeitraum:
August 2002 – Juni 2003

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Errichtung einer Abwasserbeseitigungsanlage (ABA) in der Katastralgemeinde Palt bei Krems werden auch drei Regenüberlaufbecken RÜB7, RÜB 8 und RÜB 9 gebaut.

Die Regenüberlaufbecken aus Stahlbeton sind bis zu 8m tief unter Geländeoberkante versenkt und haben Längenabmessungen von maximal 27,7 x 9,1m. Die Wandstärken betragen bis zu 37cm.

Ausgeführt werden die Becken als wasserdichte Wannen entsprechend den „Richtlinien für wasserundurchlässige Betonbauwerke – Weiße Wannen“ des Österreichischen Betonvereins.

Die Baugrubensicherungen erfolgen mit Spundwänden. Beim tiefsten Regenüberlaufbecken (RÜB 8) werden diese mit einem Steifenhorizont aus Walzprofilen gesichert. Im Bereich der maximalen Baugrubentiefe wird zusätzlich ein zweiter Steifenhorizont zur Sicherung des Aushubs auf Höhe der angrenzenden Fundamentplatte angeordnet.



OMV Raffinerie – Deutschland

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Rohrleitungsbau mit Fundamenten und Schächten

Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung – Detailplanung

Auftraggeber:
Tecon Engineering GmbH
2320 Schwechat, Am Concorde Park 2/F/15

Zeitraum:
April – September 2007

Projektbeschreibung:
Für die Firma Tecon Engineering wurden Stahlkonstruktionen, Fundamente und Schächte für folgende Bauwerke statisch konstruktiv (Statische Berechnung, Schalungs- und Bewehrungspläne, Werkstattpläne) bearbeitet.

– Schiebeschächte
Diese Schächte hatten die Abmessungen 5,0 x 7,0 x 3,0m und 3,2 x 2,7 x 3,4m. Die Decken bestehen aus, für Revisionszwecke abnehmbaren und durch LKW befahrbaren, Fertigteilen.

– Fundamentplatte für Koaleszer-Aufstellung
Diese Platte dient als Fundament und Auffangwanne von diversen Behältern. Sie hat die Abmessungen 2,0 x 5,5m.

– Rohrbrücke 8
Diese 75m lange Rohrbrücke besteht aus 11 T-Stützen auf Köcherfundamenten. Die Rohrleitungen sind selbsttragend und werden im Grundriß über Eck geführt.

– Rohrbrücke im Tanklager
Diese 40m lange Rohrbrücke besteht aus 4 T-Stützen auf Köcherfundamenten. Die Rohrleitungen sind selbsttragend und führen auf einen bestehenden Tank.

– Rohrsättel für Rohrbrücken
Für die Auflagerung großer Rohrleitungen (Durchmesser von 762-1220cm) erfolgte die statische Konzeptionierung und Detailauslegung von 6 Sonderunterstützungen.

Das Projekt in Schlagworten:
– ca. 115m Rohrbrücken
– 2 Schächte und 1 Fundamentplatte
– vielfältige Tätigkeit mit Berücksichtigung des Prüfwesens in Deutschland



Lotte Worldtower – Seoul, Korea

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Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung

Auftraggeber:
D+H Brandrauch-Lüftungssysteme GmbH
2331 Vösendorf, Laxenburger Straße 196/4

Zeitraum:
Mai 2011 – Februar 2012

Projektbeschreibung:
Der Lotte World Tower ist mit 555m einer der höchsten Türme der Welt. Der Turm wird in Stahlbeton mit Kletterschalungen errichtet, die von selbstkletterenden Betonverteilern verfüllt werden.

In Zusammenarbeit mit der Firma Doka hat die Acht. Ziviltechniker GmbH den Entwurf und die statische Detailbemessung der selbstkletternden Plattformen, die das Auflager der Betonverteiler bilden, realisiert.

Die oberste Plattform bildet mit 4 Selbstklettereinheiten (SKE 100) den aktiv kletternden Teil der Konstruktion. Die untere Plattform ermöglicht die „Einspannung“ des Betonverteilers (32m Ausleger).

Die Verankerung am Bauwerk erfolgt auf den am Betonbau verdübelten Führungsschienen.



U-Bahn U3/20 und U3/21 – Wien

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Bauhilfsmassnahmen für die geschlossene Bauweise
Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
ARGE Tunnelbau U3/20 + U3/21
1110 Wien, Bürgerspittalwiese

Zeitraum:
Oktober 1997 – Juli 1999

Projektbeschreibung:
Die U-Bahnlinie U3 in Wien wurde bis Simmering verlängert. Die Baulose U3/20 (Zippererstraße) und U3/21 (Enkplatz) wurden in offener und geschlossener Bauweise trassiert. Für die „geschlossene Bauweise“kamen eingleisige und mehrgleisige Streckenröhren, eingleisige Stationsröhren und ein Fußgängertunnel zur Ausführung.

Die Schwierigkeit dieses Projektes bestand darin, unter großem Zeitdruck die Berechnung und Bemessung der einzelnen Bauhilfsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma durchzuführen, damit die Prüffristen eingehalten werden konnten.

Für dieses Bauvorhaben erfolgte die statisch konstruktive Bearbeitung für die gesamten Bauhilfsmaßnahmen wie z.B.:
– Bemessung von Kiesboxen
– Bemessung eines Schalwagens für die Herstellung der Innenschale eines Fußgängertunnels
– Umplanung eines Schalwagens für die Herstellung der Innenschale einer eingleisigen Streckenröhre
– Konstruktive Planung des Umsetzvorganges eines Schal wagens von einer Streckenröhre zur anderen



U-Bahn U3/20 und U3/21 – Wien

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Bauhilfsmassnahmen für die offene Bauweise

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
Arge OBW-Simmering U3/20 + U3/21
1220 Wien, Polgarstraße 30

Zeitraum:
Juni 1997 – März 2000

Projektbeschreibung:
Die U-Bahnlinie U3 in Wien wurde bis Simmering verlängert. Die Baulose U3/20 (Zippererstraße) und U3/21 (Enkplatz) wurden in offener und geschlossener Bauweise trassiert.
Die offene Bauweise umfasst 6 Schächte.

Die Schwierigkeit dieses Projektes bestand darin, unter hohem Zeitdruck die Berechnung und Bemessung der einzelnen Bauhilfsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma durchzuführen, damit die Prüffristen eingehalten werden konnten.

Für dieses Bauvorhaben erfolgte die statisch konstruktive Bearbeitung für die gesamten Bauhilfsmaßnahmen wie z.B.:

– Bemessung der Abstützböcke für das Betonieren der Innenschalen
– Bemessung der Schalungen und der Lehrgerüste für alle Decken
– Bemessung der Baugrubensicherung für alle Schächte (Spritzbetonsicherung, Spundwände, Bohrträgerverbauten, Bohrpfähle und Schlitzwände etc.)
– Bemessung von Kranaufhängungen bzw. Kranfundamenten
– Bemessung einer Fußgängerbrücke
– Statische Überprüfung der Steifenhorizonte



Lainzer Tunnel – Wien

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Bauhilfsmaßnahmen

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
ARGE LT 22 – Bierhäuslberg
1110 Wien, Bürgerspittalwiese

Zeitraum:
September 2000 – Jänner 2004

Projektbeschreibung:
Im Zuge des Ausbaues der Westbahn wurde in Wien der Lainzer Tunnel errichtet.

Die Schwierigkeit dieses Projektes bestand darin, unter großem Zeitdruck die Berechnung und Bemessung der einzelnen Bauhilfsmaßnahmen in enger Zusammenarbeit mit der ausführenden Firma durchzuführen, damit die Prüffristen eingehalten werden konnten.

Für das Baulos LT 22 erfolgte die statisch konstruktive Bearbeitung für die gesamten Bauhilfsmaßnahmen wie z.B.:

– Spundwände für Deponie
– Böschungssicherung
– Nachweis der Schalung für die Kalotte
– Spritzbetonsicherung im Querschlag



Löwelstraße – Wien

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Dachgeschossausbau

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
Büro Pribek
1140 Wien

Zeitraum:
2003 – 2004

Projektbeschreibung:
Im Zuge des Umbaues und der Revitalisierung des Gebäudes in der Löwelstraße 12 in Wien kamen als Tragkonstruktion für die Dachhaut Stahlrahmen- und Holzkonstruktionen zur Ausführung. Diese statisch konstruktiven Planungsarbeiten wurden als Sub-Unternehmer für das Büro Pribek ausgeführt. Die architektonische Planung erfolgte durch das Büro Edelbacher & Hartmann.

Als tragende Elemente kamen vorwiegend Walzprofile zum Einsatz. Die einzelnen Tragelemente wurden in der Werkstatt verschweißt und auf der Baustelle durch Schrauben miteinander kraftschlüssig verbunden.

Das Projekt in Schlagworten:

– Ca. 100 eingebaute Tonnen Stahl
– Schwierige Planungs- und Ausführungsarbeiten zufolge Berücksichtigung der bestehenden Tragelemente.
– Enge Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen



Umbau BHF – Bruck/Mur, Stmk.

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Leistung:
Statisch konstruktive Planungen

Auftraggeber:
ÖBB Infrastruktur AG, Bau AG
1020 Wien, Praterstern 3

Zeitraum:
September 2008 – Dezember 2013

Projektbeschreibung:
Der Umbau des Bahnhofes in Bruck an der Mur zählt zu den größten Projekten unserer Bürogeschichte. Die Acht. Ziviltechniker GmbH war für die statisch konstruktiven Leistungen vom Entwurf bis hin zur Ausführungsplanung zuständig und begleitete den Bau bis zur Fertigstellung.

Im Wesentlichen umfasste das Projekt 5 Bauteile:
– Personensteg
– Bahnsteigdach
– Aufnahmegebäude
– Bike & Ride-Anlage
– Flugdach Bushof

Besonderheiten des Projektes:
– Eine Herausforderung stellte auch der teilweise Umbau im Bestand dar. So musste z.B. beim Umbau bzw. der Erweiterung des Büroturms in ständiger Abstimmung mit dem Prüfingenieur ein statisches System gefunden werden, das im Speziellen den Erdbebennachweis des Bestands nicht beeinflusst.
– Aufgrund der Gründung am Bahnsteig mussten die Unterbauten des Personenstegs auf Anpralllasten ausgelegt werden. Hier galt es in Zusammenarbeit mit dem Architekten einen Kompromis zwischen möglichst schlanker Tragstruktur und erforderlichen statischen Querschnittshöhen zu erreichen. Dies gelang mittels hochbewehrten ovalen Stahlbetonstützen und Einspannung in der Gründung.
– Eine weitere Besonderheit stellte der Umbau unter Teilbetrieb dar. Zur Aufrechterhaltung des Betriebs bedurfte es hoher Flexibilität und intensiver Abstimmung zwischen dem Planer und den ausführenden Firmen.



Umbau Geschäftslokal H&M – Wien

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Leistung:
Statisch konstruktive Entwurfs- und Ausführungsplanung

Auftraggeber:
Delta Projektconsult GmbH
1030 Wien, Marokkanergasse 16

Zeitraum:
März 2009 – Dezember 2011

Projektbeschreibung:
Im Zuge des Umbaues des Geschäftslokales H&M auf der Meidlinger Hauptstraße 56 wurden folgende Maßnahmen
ergriffen:

– Schaffung eines vergrößerten Schaufensters im Erdgeschoß
– Vergrößerung des Fensters und die Ausbildung von Erkern im 1. OG
– Abbruch einer bestehenden und die Einrichtung einer neuen Rollstreppe
– Verstärkungsmaßnahmen für einen neuen Aufzug

Im Vorfeld wurde die bestehende Tragstruktur durch einen Ingenieurbefund erfasst. Dadurch wurde festgestellt, dass der Umbau aufgrund der vorliegenden Ergebnisse grundsätzlich möglich und technisch machbar war.

Die Ausführungsplanung stand unter dem Motto „so kurzfristig und flexibel wie möglich zu planen“.
Der Fertigstellungstermin wurde gehalten.



Kundratstraße – Wien

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Geschäfts-, Büro-, und Wohnhochhaus

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung – Untergeschoße – Beton

Auftraggeber:
Büro FCP
1140 Wien

Zeitraum:
August 2005 – Jänner 2006

Projektbeschreibung:
Für das Hochhaus Kundratstraße wurde die Acht. Ziviltechniker GmbH vom Büro Fritsch, Chiari & Partner (FCP) mit der Erstellung der Statischen Detailberechnung und der Bewehrungspläne für die Stahlbetondecken über 3.UG, 2.UG und 1.UG beauftragt.
Das Gebäude ist 72m hoch und hat eine Grundfläche von 57 x 76m.

Die Stahlbetonplatten wurden in Ortbetonbauweise hergestellt. Aufgrund der Größe der Deckenplatten war ein Aufteilen in 4 Bauabschnitte erforderlich. Die Dicke der Deckenplatten variierte von 18 – 100cm. Für die Aufstellung von 2 Kränen wurden Öffnungen in den Deckenplatten vorgesehen. Diese wurden nach Abbau der Kräne verschlossen.

Das Projekt in Schlagworten:

– sehr große Deckenflächen mit vielen Unterzügen, Öffnungen und Deckensprüngen, durch hohe Lasten beansprucht
– Ziel unserer Arbeit war die Optimierung der Tragkonkonstruktion im Hinblick auf geringe Baukosten unter Berücksichtigung spät vorliegender Berechnungsgrundlagen



Justizpalast – Wien

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Dachgeschossausbau

Leistung:
Statisch konstruktive Detailberechnung

Auftraggeber:
Büro Pribek
1140 Wien

Zeitraum:
Jänner 1999 – März 2001

Projektbeschreibung:
Für den Umbau des Justizpalastes in Wien kamen folgende Stahlbauten zur Ausführung:
Stahlrahmenkonstruktionen für Büros, Aufenthaltsräume und Cafe-Bereiche im Dachgeschoß

Diese Arbeiten wurden als Sub-Unternehmer für das Büro Pribek ausgeführt. Die architektonische Planung erfolgte durch das Atelier 23.

Als tragende Elemente kamen vorwiegend Walzprofile zum Einsatz. Die einzelnen Tragelemente wurden in der Werkstatt verschweißt und auf der Baustelle durch Schrauben miteinander kraftschlüssig verbunden.

Das Projekt in Schlagworten:

– Ca. 320 eingebaute Tonnen Stahl
– Schwierige Planungs- und Ausführungsarbeiten zufolge Berücksichtigung der bestehenden Tragelemente und des laufenden Betriebes
– Enge Zusammenarbeit mit den ausführenden Firmen



Autohaus Mann – Pressbaum, NÖ

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Ausstellungsgebäude aus Beton, Stahl und Holz

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
Büro Pribek
1140 Wien

Zeitraum:
2003 – 2004

Projektbeschreibung:
Nahe der bestehenden Verkaufsgebäude und Werkstätten des BMW-Autohändlers Mann, in Pressbaum, Hauptstraße 29-31, kam ein Neubau mit 3 Geschossen (Keller, Erdgeschoss, Obergeschoss) zur Ausführung.
Diese Arbeiten wurden als Sub-Unternehmer für das Büro Pribek durchgeführt. Die architektonische Planung erfolgte durch das Büro Edelbacher & Hartmann.
Der Keller und das Erdgeschoss wurden zur Gänze in Stahlbeton hergestellt, während im Obergeschoss auch die Baustoffe Stahl und Holz zur Anwendung gelangten.
Das Dach besteht aus Holzleimbindern mit Trapezblechdeckung. An der Straßenseite wurde eine Stahlkonstruktion mit Flachdach ausgeführt, ebenfalls mit Trapezblechen gedeckt.

Das Projekt in Schlagworten:
– Schwierige Planungs- und Ausführungs-arbeiten zufolge Berücksichtigung der verschiedenen Baumaterialien
– Enge Zusammenarbeit mit den planenden und ausführenden Firmen



Backaldrin – Moskau, Russland

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Büro-, Lager- und Ausstellungsgebäude aus Beton und Stahl

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H
7400 Oberwart, Steinmangererstrasse 163

Zeitraum:
2004 – 2006

Projektbeschreibung:
Für die Niederlassung der Firma Backaldrin in Moskau wurden ein Büro- und Ausstellungsgebäude sowie eine Lager- und Produktionshalle errichtet. Das Bürogebäude und das Austellungsgebäude sind jeweils 40 m x 17,5 m bzw. 30 m x 17,5 m groß und 7,5 m bzw. 4,5 m hoch. Die Halle hat eine Höhe von 7 m und ist ca. 35 m x 20 m groß.
Die Acht. Ziviltechniker GmbH war mit der statisch konstruktiven Detailplanung aller tragenden Bauteile (Fundamente auf Rammpfählen, befahrbare Bodenplatte im Gebäudeinneren, Rahmenkonstruktionen aus Stahl, Trapezbleche als Dachverkleidung, Hohldielen als Zwischendecken) beauftragt. Die Ausführungspläne wurden in deutscher und russischer Sprache erstellt.
Das Projekt in Schlagworten:
– enge Zusammenarbeit mit der Bauleitung und dem russischen Prüfingenieur vor Ort
– besondere Planungs- und Ausführungsarbeiten zufolge Berücksichtigung der örtlichen Gegebenheiten und Randbedingungen wie Bodenbeschaffenheit, Behördenverfahren etc.



Ekazent Geringergasse – Wien

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Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung

Auftraggeber:
Ekazent Immobilien Management GmbH
1020 Wien, Leopold-Moses-Gass 4

Zeitraum:
August 2011 – April 2012

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Umbauarbeiten im Einkaufszentrum Geringergasse im 11. Wiener Gemeindebezirk wurden zum Zwecke der Modernisierung die bestehenden Stahl-Glas-Überdachungen abgetragen und neue Glasvordächer errichtet.
Die Acht. Ziviltechniker GmbH untersuchte die Machbarkeit von neuen Glasvordächern.
Grundlagen für die Planung waren die Besichtigung vor Ort, Einreichpläne und die Bestandsstatik mit Bewehrungsplänen. Darauf aufbauend erfolgte die statische Detailberechnung der Konstruktion.
Die neue „Attika“-Konstruktion wurde als verkleideter FW-Träger ausgeführt, das Vordach als abgehängtes Glasdach.
Besonderes Augenmerk musste auf die Kraftverteilung beider konstruktiven Ausbildungen im Bestand gelegt werden, um kostenintensive Verstärkungen des Bestandtragwerks zu vermeiden.



Epsilon Bürohaus – St. Pölten, NÖ

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Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
Arge Porr Bauvorbereitung
1103 Wien, Absberggasse 47

Zeitraum:
Juni – Oktober 2007

Projektbeschreibung:
Im Einzugsgebiet der City, am Ufer der Traisen, entsteht ein repräsentativer Bürokomplex mit Tiefgarage: der Epsilon- Office-Park.

Die moderne Architektur, aufgelöst in vier eigenständige Bauteile, spiegelt die Nähe zum Wasser. In Form eines Schiffs erhebt sich jedes Bauteil über 4 bis 5 Stockwerke mit schräg geneigten Fassaden, Vorsprüngen und Y-artigen Stützen, die teilweise frei über mehrere Geschosse ragen. Unterirdisch sind die einzelnen Gebäude mit einer Tiefgarage durchgehend verbunden. Sie ist oberseitig großflächig begrünt und teilweise für LKW und Bus befahrbar.

Für den Bauteil 4, mit 50 x 50 m Tiefgarage und 5-stöckigem Bürogebäude der größte Bauabschnitt, wurde von uns die statische Berechnung erstellt. In Abstimmung mit Architekt und Auftraggeber wurde das künstlerische Konzept in ein Tragwerksmodell übersetzt, mehrfach durchgerechnet und Detaillösungen erarbeitet.
Anspruchsvoll war die 3-D Modellierung mit den unregelmäßig angeordneten Wänden, Deckenversprüngen, Y-, V- und Schrägstützen. Im Bereich des Eingangsfoyers verlaufen die Stützen sogar schräg über alle 5 Geschosse.
Für den Katastrophenfall mit hundertjährigem Hochwasser musste wegen der Nähe zur Traisen auch mit einer Überflutung der gesamten Anlage gerechnet werden.



Hängebrücke – Schönbrunner Zoo

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Leistung:
Variantenstudien, Tragwerks- und Montagekonzept, statische und dynamische Berechnung der gesamten Stahl- und Holzkonstruktion, Seilstatik und Seillängenermittlung, Detailentwurf und Bemessung, Abnahme, Betonbau und Koordination durch Fröhlich & Locher ZT-GmbH, A-1070 Wien

Auftraggeber:
Schönbrunner Tiergarten GmbH
1130 Wien, Maxingstr. 13B

Architekt:
Arch. DI. Peter Hartmann
1130 Wien, Auhofstraße 94/7

Zeitraum:
September 2006 – März 2008

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Neuerrichtung des Naturerlebnispfades im Tiergarten Schönbrunn in Wien, wurde ein Abschnitt dieses Pfades als Baumkronenweg konzipiert.
Umgesetzt wird dies durch eine dreifeldrige Hängebrückenkonstruktion mit einer Gesamtlänge von rd. 160m. Die größte Einzelspannweite beträgt rd. 70m.
Das Waldstück, als Ausläufer des Wienerwaldes ist aufgrund seiner vielfältigen Fauna und Flora besonders schützenswert, wodurch nur minimalste Eingriffe gestattet wurden. Durch die Konzeption als Hängetragwerk mit abgespannten Pylonen konnten die Eingriffe im Waldbereich auf ein absolutes Minimum reduziert werden. Zum weiteren Schutz der Natur wurde ein Montagekonzept entwickelt, welches auf Rodungen völlig verzichtet, als auch auf biochronologische Bauzeiten Rücksicht nimmt.
Auf Wunsch des Bauherren, sollte die Brücke von gewisser Lebendigkeit geprägt sein, es sollen also Schwingungen und Verformungen bis zu einem bestimmten Grad erlebbar werden. Trotz der sehr filigranen Bauweise konnte auf zusätzliche Schwingungstilger gänzlich verzichtet werden.
Mit diesem Werk wird verdeutlicht, wie harmonischen eine technisch anmutende Konstruktion und unberührter Naturraum zu einer Einheit verschmelzen können – erleben Sie es selbst!



Murbrücke – Knittelfeld, Stmk.

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Eisenbahnbahnbrücke aus Stahl
ÖBB-Strecke: Amstetten – Tarvis, 223.925km

Leistung:
Statische Detailplanung der Stahlbrücken und Unterbauten, der Montagezustände und der Montagehilfskonstruktionen

Auftraggeber:
ÖBB – Fahrweg, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
9501 Villach, 10. Oktoberstraße 20

Zeitraum:
April 2001 – April 2003

Projektbeschreibung:
Die Tragwerke bestehen je Gleis aus zwei einfeldrigen, schiefwinkeligen Fachwerkbrücken mit unten liegender Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett. Insgesamt werden vier Fachwerkbrücken ausgeführt. Die Obergurte und die Untergurte sind geschweißte Hohlkästen, die Diagonalen geschweißte I-Träger. Die Fahrbahn wird als querorientierte Platte ausgebildet.

Hauptabmessungen:
Stützweite: 48,1m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 8,4m
Breite zw. den Hauptträgern: 5,1m
Breite der Hauptträger: 50cm
Anzahl der Gefache: 10

Neigung der Diagonalen: 60,4°
Bauhöhe: 95cm
Dicke des Schotterbettes: 55cm
Schotterbettbreite: 4,5m
Querträgerabstand: 521 – 578mm
Querträgerhöhe in Brückenachse: 40cm

Montagestöße:
Deckbl.: geschweißter Längsstoß als Laschennaht
QT-Steg und QT-Gurt: GV-verschraubt
Diagonalen: GV-verschraubt
Ober- und Untergurte: geschweißt



Umfahrung Enns – Oberösterreich

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Eisenbahnbrücken – Bogenbrücken aus Stahl
Straßenbrücke: Verbund-Tragwerk
HL-Strecke: Wien – Salzburg Bahn

Leistung:
Statisch konstruktive Prüfung der Unter- und Überbauten mit Maßkontrolle

Auftraggeber:
Eisenbahn – Hochleistungsstrecken – AG
1120 Wien, Fachabteilung Brückenbau HL-AG FA BB

Zeitraum:
Jänner – Dezember 2005

Projektbeschreibung:
Die Querung des Ennskanals erfolgt durch zwei zweigleisige Einfeld- Bogenbrücken mit querorientiertem WIB- Tragwerk (Objekte E02.1 & E02.2) sowie eine eingleisige Einfeld-Bogenbrücke mit längsorientierter orthotroper Fahrbahn (Objekt E02.3). Alle drei Brückentragwerke bestehen weiteres aus radial angeordneten Streben sowie beidseitig angeschlossenen Dienststegen.

Des weiteren dient eine Einfeld- Verbundbrücke (Objekt E02.0) mit einer Gesamtbreite von 9,70m und einer Konstruktionshöhe von 2,10m als Zufahrt zur Siedlung Aichet. Die Stützweite beträgt 45m.

Alle drei Eisenbahnbrücken (Objekte E02.1, E 2.2 & E02.3) sind im Grundriss gerade und werden im Wesentlichen gleich ausgeführt; beim Objekt E02.1 weisen die überführten Gleise jedoch eine kreisbogenförmige Krümmung auf. Die gesamte Brückenlänge beträgt 46,20m.

In Querrichtung beträgt der Achsabstand der Streckträger 11,492 – 11,450 – 5,30m. Die Gesamthöhe der Kreisbögen zwischen UK- Streckträger und OK- Bogen beträgt 8,30 – 8,30 – 8,15m.

Alle drei Eisenbahnbrückenobjekte sind auf gemeinsamen Widerlagern gegründet, für die Straßenbrücke wurde eigenes Widerlager vorgesehen; die Fundierung erfolgt mittels verrohrten Ortbetonbohrpfählen mit einem Durchmesser von 1,20m.



Brücke – Knoten Vösendorf, NÖ

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Stahlbetonbrücke der A2 Südautobahn

Leistung:
Projektierung und Tragwerksplanung, statische Detailberechnung samt Schalungs- und Bewehrungsplänen

Auftraggeber:
Amt der NÖ Landesregierung,
Abteilung ST 5, Brückenbau

Zeitraum:
März – Dezember 2002

Projektbeschreibung:
Die Brücke wurde im Rahmen des Ausbaus der A2 Südautobahn errichtet. Das Tragwerk über die Rampen 106/108
im Knoten Vösendorf ist eine dreifeldrige, schiefwinkelige Rahmenkonstruktion mit veränderlicher Breite aus Stahlbeton. Die Fundierung erfolgt mittels Bohrpfählen.

Baustoffe:
Betongüten:
Fahrbahnplatte, Haupttragwerk B 40 (C 30/37)
Widerlager, Pfeiler B 30 (C 25/30)
Bewehrungsstahl: BSt 550

Hauptabmessungen:
Stützweiten: 14,38/16,87 + 26,91/23,44 + 19,35/16,24m
Plattenstärke: 110cm
Breite der Fahrbahn: 14,65 – 16,71m
Randbalken: je 1,25m
Gesamtbreite (mit Gehwegen):17,15 – 19,21m
Querneigung: veränderlich – 6%
Kreuzungswinkel: 62g
Runde Einzelstützen: 6 Stück/Stützenachse, d = 90cm

Fundierung:
Durchmesser eines Bohrpfahles: 120cm



Drehscheibe – Wr. Neustadt, NÖ

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Sanierung Beton- und Stahlbau

Leistung:
Koordinierung, Statische Nachrechnung des Bestandes (Brückentragwerk und Fundamente) sowie Detailplanung der Verstärkungsmaßnahmen

Auftraggeber:
ÖBB – Fahrweg, Regionalleitung Wiener Neustadt
2700 Wr. Neustadt, Bahnhofplatz 1

Zeitraum:
November 2000 – August 2001

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Sanierung der Drehscheibe Wiener Neustadt wurde das bestehende Brückentragwerk unter den angegebenen Lasten nachgerechnet und die bestehenden Fundamente überprüft. Es sollte dabei festgestellt werden, ob das Tragwerk der Brückenklasse 0 entspricht. Untersucht wurden alle tragenden Bauteile mit Ausnahme des Königsstuhls. Das gegenständliche Tragwerk wird aus zwei Einfeldträgern gebildet. Die beiden Hauptträger im Abstand von nicht ganz 1,5 m bestehen aus genieteten Vollwandträgern und weisen Stützweiten von etwa 9,4 m auf. Die Schienen sind direkt auf den Hauptträgern gelagert. Aus Winkeln gebildete Querrahmen sind in einem Abstand von 1,42 m vorhanden. Sowohl in der oberen als auch unteren Gurtebene der Hauptträger ist ein Windverband angeordnet. Beiderseits der Hauptträger befindet sich ein Gehweg und im Bereich des Randträgers ist ein Führerstand montiert.
Die Brücke dreht sich um den Königsstuhl und wird am Rand auf einer Kreisschiene geführt.

Hauptabmessungen:
Stützweiten: 9,4 m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): 4,5 m
Abstand der Hauptträger: 1,5 m
Konstruktionshöhe der HT: 1,05 m
Querrahmenabstand: 1,42 m
4 Stahlproben wurden in der Material- und Versuchsanstalt der ÖBB untersucht: S 235 JR



Straßenbrücke – Tullnerfeld, NÖ

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Wilddurchlässe
HL-Strecke: Wien – Salzburg, Baulos TF 5.0

Leistung:
Statisch konstruktive Prüfung des Tragwerkes und der Unterbauten

Auftraggeber:
Eisenbahn – Hochleistungsstrecken -AG,
Fachabteilung Brückenbau HL- AG FA BB
1120 Wien, Vivenotgasse 10

Zeitraum:
Februar – Mai 2004

Projektbeschreibung:
Die Objekte 2101 und 2201 befinden sich im Planungsabschnitt Ost des Einreichabschnittes Tullnerfeld der Hochleistungsstrecke Wien – Salzburg im Streckenabschnitt der Neubaustrecke Wien/Meidling – St. Pölten.
Das gewählte Tragsystem als einfeldriges Rahmentragtragwerk aus Stahlbeton mit gevoutetem Riegel und
abgerundeten Stielen kommt den Anforderungen der Landschaftsplanung weitgehend entgegen.
Die Stiele stellen gleichzeitig die Widerlager dar, die mit Schleppplatten lg=5,0m auf einer ausreichend verdichteten Dammschüttung ergänzt und durch eine Böschung von 2:3 eingeschüttet werden.
Als Fundierung der Widerlager ist bei Objekt 2201 eine Flachfundierung mit einer Plattenstärke von 1,0m und bei Objekt 2101 eine Tieffundierung mittels Großbohrpfählen vorgesehen.
Hauptabmessungen:
Objekt 2101
Länge: 37,05m
Tragwerksstärke in TW- Mitte: 70cm
Breite: 9,80m
Fundament: 5,0 x 6,6 x 1,0m
Gründung: Bohrpfähle f 90cm, l=11,4m
Objekt 2201
Länge: 37,00m
Tragwerksstärke in TW- Mitte: 70cm
Breite: 8,80m
Fundament: 5,0 x 6,6 x 1,0m



Markthallenbrücke – Wien

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Stahlverbundbrücke
Strecke: Wien Hütteldorf – Wien Nord

Leistung:
Statisch konstruktive Prüfung des Tragwerkes und der Unterbauten in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro
Dr. Nahler

Auftraggeber:
ÖBB – Fahrweg, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 Wien, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
April – Oktober 2001

Projektbeschreibung:
Das Tragwerk der neuen Markthallenbrücke ist ein Durchlaufträger über 4 Felder in Verbundkonstruktion. Über die Brücke werden zwei Straßenbahngleise geführt, die auch gleichzeitig als Spuren für den Kfz-Verkehr dienen. Die vier mittleren Hauptträger sind Stahlkastenprofile mit veränderlichem Querschnitt, die seitlichen Längsträger sind mit offenem Querschnitt ausgebildet. Die bestehenden, flach fundierten Widerlager blieben erhalten und wurden im oberen Bereich für die Lagerung des neuen Tragwerkes adaptiert. Der anstehende Boden und mußte mittels Hochdruckbodenvermörtelung verbessert werden.
Hauptabmessungen:
Stützweiten: zwischen 12,2 m und 20,0 m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 16 m
Bauhöhe: ca. 1,2 m
Breite zw. den Hauptträgern: 0,95 m
Breite der Hauptträger: 110 cm (40 cm)
Dicke der Fahrbahnplatte: ca. 25 cm

Belastung und Bemessung:
EUROCODE

Stahlgüte:
S 355 J2G3 – alle Stahlkonstruktionselemente



Eulofenbrücken – Kärnten

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Vier Eisenbahnbrücken aus Stahl
ÖBB-Strecke: Zeltweg – Lavamünd

Leistung:
Statische Detailplanung der Stahlbrücken und Unterbauten, der Montagezustände und der Montagehilfskonstruktionen

Auftraggeber:
ÖBB-Fahrweg Ingenieurwesen-Dienstleistungen
9501 Villach, 10.Oktoberstrasse 20

Zeitraum:
2003 – 2004

Projektbeschreibung:
In der Nähe von Wolfsberg werden auf der Bahnstrecke Zeltweg – Lavamünd insgesamt vier schiefwinkelige Einfeldbrücken mit unterschiedlichen Stützweiten errichtet. Drei Tragwerke bestehen jeweils aus zwei geschweißten Vollwand-Hauptträgern mit unten liegender querorientierter Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett. Das vierte Tragwerk ist als Fachwerkbrücke mit oben liegender Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett ausgebildet. Die Obergurte und Untergurte sind geschweißte Hohlkästen, die Diagonalen werden als geschweißte I-Träger ausgeführt. Die Fahrbahn wird als orthotrope Platte ausgebildet. Die bestehenden Unterbauten werden durch Bodeninjektionen und anbetonierte Stahlbetonverbreiterungen verstärkt, die Lagerbänke werden neu betoniert. Um die Bremskräfte aufnehmen zu können, werden die Widerlager mit Anker rückverhängt.
Hauptabmessungen der Tragwerke 1-3, (4):
Stützweiten: 23,7 m – 15,8 m – 20 m (37,5 m)
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 8,04 m (6,6 m)
Breite der Hauptträger: 30 cm (45 cm)
Dicke des Schotterbettes: 40 cm (45 cm)
Schotterbettbreite: 5,36 m (4,6 m)
Achsabstand der Hauptträger: 5,38 m (4,0 m)
Anzahl der Gefache: (8)
Neigung der Diagonalen: (50°)
Querträgerabstand: 540-592 mm (2,3 m)
Querträgerhöhe in Brückenachse: 32 cm (70 cm)
Längsträgerabstand: (800 mm)
Höhe der Längssteifen: (260 mm)



Ingeringbachbrücke – Stmk.

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Eisenbahnbrücke aus Stahl
ÖBB-Strecke: Amstetten – Tarvis, km 226.738

Leistung: Statische Detailberechnung des Tragwerkes
und der Unterbauten, Ausführungspläne

Auftraggeber:
ÖBB – Fahrweg, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
9501 Villach, 10. Oktoberstraße 20

Zeitraum: Juni 2002 – Juni 2003

Projektbeschreibung:
Die bestehenden Tragwerke der beiden nebeneinanderliegenden Gleise über den Ingeringbach werden erneuert. Diese Tragwerke aus Stahl bestehen je Gleis aus einer einfeldrigen Fachwerkbrücke mit unten liegender Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett. Die Obergurte und die Untergurte sind geschweißte Hohlkästen, die Diagonalen geschweißte I-Träger. Die Fahrbahn wird als querorientierte Platte ausgebildet.
Beide Tragwerke sind vollkommen gleich, nur der Gehweg ist links- bzw. rechtsseitig angeordnet
Hauptabmessungen:
Stützweite: 31,86 m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 7,3 m
Breite zw. den Hauptträgern: 5,3 m
Breite der Hauptträger: 40 cm
Anzahl der Gefache: 9
Neigung der Diagonalen: 58,8°
Bauhöhe: 105 cm
Dicke des Schotterbettes: 55 cm
Schotterbettbreite: 4,7 m
Querträgerabstand: 590 (640) mm
Querträgerhöhe in Brückenachse: 50 cm

Montagestöße:
Deckbl.: geschweißter Längsstoß als Laschennaht
QT-Steg und QT-Gurt: GV-verschraubt
Ober- und Untergurte, Diagonalen: geschweißt



Triestingbachbrücke – Berndorf, NÖ

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Eisenbahnbrücke
ÖBB-Strecke: Leobersdorf – St. Pölten, 18.358km

Leistung:
Vorentwurf, Statisch konstruktive Detailplanung der Unterbauten

Auftraggeber:
ÖBB – FAHRWEG, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 Wien, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
Juli 1999 – November 2000

Projektbeschreibung:
Im Zuge des Umbaues der Triestingbrücke in km 18,358 der eingleisigen Bahnstrecke Leobersdorf – St. Pölten werden die bestehenden Widerlager saniert und für die Aufnahme der Lasten aus dem neuen Überbau adaptiert. Es werden neue Auflagerbänke angeordnet, die als Fertigteile auf die alten Widerlager (auf einen Ausgleichsbeton) gesetzt werden. Für die Übertragung der hohen Bremskräfte, werden beim Widerlager des Festlagers (Seite St. Pölten) Gewi-Pfähle angeordnet, die Zug- und Druckkräfte in den Boden abtragen können.

Die vorhandenen Widerlager bestehen aus gemauerten Steinblöcken. Im darunterliegenden verwitterten und zerlegten Fels werden Injektionen durchgeführt.

Das neue schiefwinkelige Stahl-Tragwerk besteht aus zwei Fachwerk-Hauptträgern mit unten liegender querorientierter Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett.

Hauptabmessungen:
Stützweite: 31,36 m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): 7,14 m
Bauhöhe: 95 cm
Dicke des Schotterbettes: 45 cm
Schotterbettbreite: 4,4 m
GEWI-PFÄHLE (doppelt korrosionsgeschützt)
Länge 4 x 15 m
Durchmesser 40 mm



Eindeckung der S7 – Wien

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Stahlbeton-Überplattung der Schnellbahnstrecke S7

Leistung:
Statisch konstruktive und massliche Prüfung

Auftraggeber:
ÖBB Planung und Engineering
1010 Wien, Elisabethstr. 18

Zeitraum:
September – Dezember 2002

Projektbeschreibung:
Im Zuge des Ausbaus der Flughafenschnellbahn S7, Strecke Wien Mitte – Rennweg, erfolgt im Bereich Landstraße bei km 4,374 – km 4,434 nahe der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst eine Überplattung der Schnellbahnstrecke, die von Fußgängern als Brücke benutzt wird. Diese Eindeckung besteht aus T-förmigen aneinander gelegten Betonfertigteilträgern, welche auf die Roste der bestehenden Auflagerwände im Bereich der Linken und Rechten Bahngasse gelegt sind und im Endzustand mit einer Ortbetonergänzung versehen werden. Diese Hauptträger mit einer linear veränderlichen Höhe überspannen eine lichte Weite von 13,25 m bzw. 11,4 m. Es handelt sich um Dachprofile mit 2 bzw. 3 % Gefälle in Richtung der Auflager. Alle 2,5 m leiten Kleinbohrpfähle unter den Rosten die infolge der Überplattung zusätzlich auftretenden Lasten in den Untergrund ab.
Die Brüstungen und Verkleidungen werden ebenfalls aus Fertigteilen hergestellt. Anschließend an die Überbrückung sind im Bereich der Linken Bahngasse Stiegen situiert.

Die Konstruktion in Schlagworten:
Lichte Weite der Eindeckung: 13,25 (11,4)m
Bauhöhe am First (ohne Aufbeton): 0,9 (0,7) m
Breite der Fertigteile: 124+1 cm
Ortbetonergänzung (Aufbeton): 10 cm
Durchmesser der Kleinbohrpfähle: 50 mm