Die Acht. Ziviltechniker GmbH ist ein international tätiges Ingenieurbüro in Wien. Wir bieten Ihnen Sicherheit für Ihre Tragkonstruktion, Sicherheit in unseren Terminzusagen und Sicherheit für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Projekte. Über 500 geplante Projekte und noch kein Schadensfall sprechen für sich.

Stahlbau

Stahlbau ist unsere Leidenschaft. Die Basis hierfür legte Herr DI Spreitzer als Universitätsassistent am Institut für Stahlbau in den Jahren 1992 – 1995 an der TU-Wien.

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3D-BIM-Planung

Unter 3D-BIM-Planung verstehen wir alles, was mit moderner Planung zu tun hat. Dabei gehen wir als Statiker verantwortungsbewusst und sehr strukturiert vor.

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Cityplex – Lassallestraße, Wien

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Glasfassaden und Fluchtstiegen

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung

Auftraggeber:
WIBEBA Stahl- und Alubau
2331 Vösendorf, Laxenburgerstraße 168

Zeitraum:
Jänner – März 1999

Projektbeschreibung:
Für das von den Architekten Soyka & Silber & Soyka und Dr. Czernin geplante Hotel- und Bürogebäude ‚Cityplex Lassallestraße‘ in Wien kamen folgende Stahlbauten zur Ausführung:

– Glasfassade an der Gebäudefront zur Lassallestrasse
– 13 Fluchtstiegen und Fluchtbalkone in den Innenhöfen
– Traggerüst für Lüftungskanäle

Als tragende Elemente kamen vorwiegend verzinkte Hohlprofile zum Einsatz. Die einzelnen Tragelemente wurden in der Werkstatt verschweißt, anschließend verzinkt und auf der Baustelle durch Schrauben miteinander kraftschlüssig verbunden.

Das Projekt in Schlagworten:
– schlanke Konstruktion unter Ausnutzung der hohen Tragfähigkeiten des Werkstoffes Stahl
– wärmetechnische Trennung der Stahlkonstruktion vom Gebäude
– enormer Termindruck für Planung und Ausführung



Perschlingbrücke – Tullnerfeld, NÖ

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Eisenbahnbrücke – ÖBB-Strecke Tullnerbahn, 12.772km

Leistung:
Statische und konstruktive Leitplanung, Detailstatik und Werkstattplanung für den Überbau

Auftraggeber (Generalplaner):
ÖBB Infrastruktur AG
1010 Wien, Vivenotgasse 10

Zeitraum:
Dezember 2009

Projektbeschreibung:
Im Zuge der Neugestaltung der eingleisigen Bahnstrecke im Bereich Tullnerfeld, wurde die Bestandsbrücke über die Perschling durch ein neues Stahltragwerk mit rundd 30m Spannweite ersetzt. Noch in der Zeit der normativen Koexistenzperiode von „alter“ Önorm und Eurocode wurde dieses Tragwerk komplett nach den Anforderungen des Eurocodes bemessen und alle Details gemäß dem Stand der Normung ausgelegt.
Aus gestalterischer Sicht weist die Brücke die Besonderheit auf, dass die Lärmschutzwände in der Fachwerksebene integriert wurden. Durch diesen ganzheitlichen Entwurfsansatz bleibt die Struktur der Brücke erkennbar und die Lärmschutzwände werden nicht zu devastierenden Elementen degradiert.
Auch durch geringe Gesten der Gestaltung kann ein harmonisches Erscheinungsbild erzielt werden, was insbesondere bei langlebigen Infrastrukturprojekten von großer Bedeutung ist. Die Perschlingbrücke, als einfaches, klassisches Ingenieurtragwerk ist unser Beitrag zu dieser Geisteshaltung.
Der Überbau wurde vor Ort vormontiert und im Dezember 2009 termingerecht in einem Stück eingehoben.

Eckdaten:
Tragwerk: Fachwerk mit querorientierter Fahrbahnplatte
Stützweite: 29,40m
Gesamtbreite (mit Gehweg): 7,76m
Stahlgewicht: rund 140t



Floating Bridge – Dubai Creek

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Leistung:
Statisch konstruktive Bearbeitung

Auftraggeber:
Waagner-Biro Stahlbau AG
1220 Wien, Stadlauer Strasse 54

Zeitraum:
November 2006 – Juli 2007

Projektbeschreibung:
500m südlich der Al Maktoum Bridge gelegen, verbindet die – von Waagner-Biro Gulf (die lokale Tochter von Waagner-Biro Stahlbau) neu errichtete und gemeinsam mit der Acht. Ziviltechniker GmbH geplante – Floating Bridge die Stadtteile Bur Dubai und Deira. Die Brücke führt über den Dubai Creek und hat eine Gesamtlänge von 365m, bei einer Breite von 2 x 22m.

Aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen Staubildung soll die 6-spurige (2 Richtungsfahrbahnen mit je 3 Spuren) Floating Bridge vor allem die mit 150.000 Fahrzeugen pro Tag bezifferte Verkehrsdichte der Al Maktoum Bridge erheblich reduzieren.

Für jede der beiden Fahrtrichtungen wird ein unabhängiges Brückentragwerk erichtet. Jeder der beiden nebeneinander liegenden Brückenquerschnitte wird mit 3 Fahrspuren plus 1 Gehweg ausgelegt. Die Fahrbahnbreite beträgt 3 x 3,65m = 10,95m, die des Gehwegs 3,00m.
Aufgrund der Gezeitenunterschiede von bis zu 2,40m müssen vertikal einstellbare Übergangsbauwerke zwischen Festland und Brücke angeordnet werden. Darüberhinaus ist in Brückenmitte, um den vorhandenen Schiffsverkehr zu ermöglichen, ein weiteres bewegliches Element erforderlich, das wie ein einflügeliges Tor geöffnet werden kann.

Technische Daten:
Stahl:
Güte S275 JR, ca. 700 t für Rampe und Door
Güte S355 JR, ca. 1.400 t für Rampe und Door



Murbrücke – Preg, Steiermark

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Eisenbahnbrücke
ÖBB-Strecke: Amstetten – Tarvis, 212.795km

Leistung:
Vorentwurf, statische Detailberechnung für den Endzustand und die Montagezustände

Auftraggeber:
VA TECH VOEST MCE GMBH, Abteilung DS 2
4031 LINZ, Lunzerstraße 78

Zeitraum:
Juni 1999 – Februar 2000

Projektbeschreibung:
Die Tragwerke bestehen je Gleis aus zwei einfeldrigen, schiefwinkeligen Fachwerkbrücken mit unten liegender Fahrbahn und durchgehendem Schotterbett. Insgesamt werden vier Fachwerkbrücken ausgeführt. Die Obergurte und die Untergurte sind geschweißte Hohlkästen, die Diagonalen geschweißte I-Träger. Die Fahrbahn wird als querorientierte Platte ausgebildet.

Hauptabmessungen:
Stützweite: 48,m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): ca. 7,4m
Breite zw. den Hauptträgern: 5,0m (5,1m)
Breite der Hauptträger: 50cm
Anzahl der Gefache: 10

Neigung der Diagonalen: 60,4°
Bauhöhe: 95cm
Dicke des Schotterbettes: 55cm
Schotterbettbreite: 4,4m
Querträgerabstand: 528 – 634mm
Querträgerhöhe in Brückenachse: 40cm

Stahlgüte:
S 355 JO – Obergurte, Lagerplatten
S 235 JO – alle anderen Bauteile

Montagestöße:
Deckbl.: geschweißter Längsstoß als Laschennaht
QT-Steg und QT-Gurt: GV-verschraubt



Pielachbrücke – St.Pölten, NÖ

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Eisenbahnbrücke aus Stahl
ÖBB-Strecke : St.Pölten – Gußwerk

Leistung:
Statische Nachrechnung

Auftraggeber:
ÖBB – FAHRWEG, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 WIEN, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
August – Dezember 1999

Projektbeschreibung:
Das Tragwerk ist als Einfeldträger ausgebildet und weist eine Stützweite von 35,82m auf. Es besteht aus zwei genieteten Hauptträgern im Abstand von 2,0m, einer offenen Fahrbahn, einem oben und einem unten liegenden Windverband, einem beiderseits der Hauptträger angeordneten Gehweg und einem Bedienungssteg, der auf dem unteren Windverband aufliegt.

Die offene Fahrbahn besteht aus geschweißten Querträgern bzw. Querrahmen im Abstand von 1,99m, die mit den Hauptträgern durch Niete verbunden sind, sowie aus Längsträger (I 200) mit einem Abstand von 0,7m.

Die Lager sind als Stahllager ausgeführt. Die Festlager sind Linienkipplager, die beweglichen sind Rollenlager.

Hauptabmessungen:
Stützweite: 35,82m
Gesamtbreite (mit Gehwegen): 4,20m
Abstand der Hauptträger: 2,0m
Konstruktionshöhe der Hauptträger: 2,65m
Bauhöhe (bez. auf Schwellen-OK): 2,94m
Längsträgerabstand: 0,70m
Querträgerabstand: 1,99m
Stahlgüte: S 235 – alle Bauteile



Fußgängersteg – Gloggnitz, NÖ

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Bahnstrecke Wien – Spielfeld/Strass

Leistung:
Vorentwurf, Statische Detailplanung für den Endzustand und die Montagezustände

Auftraggeber:
ÖBB Planung und Engineering
1010 Wien, Elisabethstraße 18

Zeitraum:
Jänner 2000 – März 2001

Projektbeschreibung:
Im Zuge des Umbaues des Bahnhofes Gloggnitz wird der bestehende denkmalgeschützte Fußgängersteg über die Eisenbahn demontiert und durch einen neuen ersetzt. Der Fußgängersteg besteht aus einem Brückentragwerk und einer Stiegenanlage mit Überdachung. Die Obergurte und Vertikalen der Hauptträger sind gewalzte I-Profile, die Untergurte sind geschweißt. Die Diagonalen bestehen aus jeweils 2 U-Profilen. Der obenliegende Windverband setzt sich aus gekreuzten Winkeln (Zugdiagonalen) und gewalzten I-Profilen (Pfosten) zusammen.
Hauptabmessungen:
Stützweite (Brückentragwerk): 30,1 m
Länge der Stiegenanlage: 17,0 + 7,0 m
Gesamtbreite: 3,5 m
Konstruktionshöhe: 3,5 m
Breite der Hauptträger: 24 cm
Anzahl der Felder: 10
Längssteifenanzahl: 6
Querträgerabstand: 3,2 m
Bauhöhehöhe in Tragwerksmitte: 48,5 cm

Stahlgüte:
S 235 JO – alle Bauteile

Montagestöße:
GV-verschraubt



High Speed Railway – Korea

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Vorschubrüstungen – Kumkang – Doka

Leistung:
Systementwicklung, Genereller Entwurf, Detailstatik, Überwachung der Fertigung vor Ort, Überwachung der Montage, Einschulung und Durchführung des ersten Lanciervorganges

Auftraggeber:
VCE-Vienna Consulting Engineers
Kumkang – Doka

Zeitraum:
1995 – 1997

Projektbeschreibung:
Für die Errichtung der vorgespannten Kastenbrücken mit 40m Spannweite der Korean Speed Railway von Seoul nach Pusan wurden Vorschubrüstungen benötigt. Bei dieser neu entwickelten Vorschubrüstung handelt es sich um ein System, das selbständig und unabhängig von der Pfeilerhöhe zum nächsten Betonierabschnitt vorfahren kann.Die Hauptträger der Rüstung sind im hinteren Ende durch Hänger sowie auf Konsolen, die auf den Pfeilern gehängt sind, gelagert. Die Hänger übertragen die Last auf einen hinteren Querträger, der auf dem Brückentragwerk fahrbar gelagert ist. Die beiden Hauptträger sind am vorderen Ende durch einen Querträger verbunden. Dieser dient zum Lancieren der Konsolen.
For the erection of prestressed concrete bridges with a span length of 40 m for the Korean High Speed Railway from Seoul to Pusan Moveable Scaffolding Systems (Advanced Shoring Systems) were used. This scaffolding system which was fully designed and developed in our house is able to move not depending on the height of the piers to the next casting position. The two main girders are supported by hangers at the rear end and by brackets which are fixed to the pier. The hangers are connected to the rear cross beam which is resting on the deck of the bridge. By means of a front cross beam launching of the brackets can be done.



Ybbsstraße – Amstetten, NÖ

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Eisenbahnbrücke
ÖBB Strecke: Wien Salzburg, 125.186km

Leistung:
Gutachterliche Stellungnahme zum Schaden und Ausarbeitung von Sanierungsvarianten, Detailplanung eines neuen Tragwerkes

Auftraggeber:
ÖBB – Fahrweg, Ingenieurwesen – Dienstleistungen
1020 Wien, Nordbahnstraße 50

Zeitraum:
August – Dezember 2001

Projektbeschreibung:
Die Eisenbahnbrücke über die Ybbsstraße in Amstetten besteht aus vier Stahltragwerken mit durchgehendem Schotterbett, die jedes für sich eines der insgesamt vier Gleise tragen. Diese einfeldrigen Tragwerke bestehen jeweils aus ca. 5 – 7 geschweißten Stahlträgern (Hauptträgern), die durch das Fahrbahnblech miteinander verbunden sind. Ein Horizontalverband, bestehend aus Fachwerk-Stäben (Stahl-Winkel), leitet die Kräfte über die Lager-Querschotte zu den Horizontalkraftlagern.
Das beschriebene Tragwerk wurde durch einen Anfahrschaden beschädigt.
Inhalt und Zweck des Gutachtens:
– Feststellung und Erfassung des Schadens per Augenschein
– kurzfristige Aussage über die Tragfähigkeit des beschädigten Tragwerkes
– Untersuchung, statisch konstruktive Beurteilung und Ausarbeitung von technisch möglichen Sanierungsvarianten

Hauptabmessungen:
Stützweite: ca. 8,9 m
Gesamtbreite (ohne Gehwege): ca. 14 m
Abstand der Hauptträger: 815 mm
Querschnittshöhe in Brückenachse: ca. 53 cm
Dicke des Schotterbettes: 55 cm
Stahlgüte: St 360 C und CE