Die Acht. Ziviltechniker GmbH ist ein international tätiges Ingenieurbüro in Wien. Wir bieten Ihnen Sicherheit für Ihre Tragkonstruktion, Sicherheit in unseren Terminzusagen und Sicherheit für die Wirtschaftlichkeit Ihrer Projekte. Über 500 geplante Projekte und noch kein Schadensfall sprechen für sich.

Stahlbau

Stahlbau ist unsere Leidenschaft. Die Basis hierfür legte Herr DI Spreitzer als Universitätsassistent am Institut für Stahlbau in den Jahren 1992 – 1995 an der TU-Wien.

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3D-BIM-Planung

Unter 3D-BIM-Planung verstehen wir alles, was mit moderner Planung zu tun hat. Dabei gehen wir als Statiker verantwortungsbewusst und sehr strukturiert vor.

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Rohrbrücken – Moskau, Russland

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Gesamtlänge von 550 m

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H.
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
September 2003 – August 2004

Projektbeschreibung:
Die Rohrbrücke erstreckt sich über eine Gesamtlänge von ca. 550 m in bzw. außerhalb der Leimfabrik (siehe KRONOSPAN Leimfabrik, 03/043). Über den gesamten Verlauf weist diese variable Stützweiten von 7,86 m bis 46,25 m respektive unterschiedliche Höhen von 0,80 m bis 3,60 m auf.

Die Rohrbrücken bestehen aus Fachwerktragwerken, die auf Stützenkonstruktionen (Scheiben und Böcke) lagern. Diese übernehmen die Abtragung der Tragwerkslasten in die Fundamente.

Die Stahlkonstruktion mit einem Gesamtgewicht von ca. 550 to wird in Baustahl S 355 JO ausgeführt.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Rohrbrücke I:
Stützweite: 10,64 – 46,25m
Tragwerksbreit / -höhe: 3,2 / 3,6 m
Max. Stützenkonstruktion- Höhe: 10,20 m

– Rohrbrücke II:
Stützweite: 7,86 – 22,17 m
Tragwerksbreite/ -höhe: 3,41/ 1,99 – 2,79 m
Max. Stützenkonstruktion- Höhe: 5,20 m

– Rohrbrücke III:
Stützweite: 10,20 – 17,61 m
Tragwerksbreite/ -höhe: 3,41/ 0,80 – 1,70 m
Max. Stützenkonstruktion- Höhe: 6,75 m



Leimfabrik – Moskau, Russland

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Hallen- und Bühnenkonstruktionen

Leistung:
Statische Detailberechnung der Stahlkonstruktion, statisch konstruktive Beratung des Auftraggebers

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H.
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
September 2003 – Mai 2004

Projektbeschreibung:
Als ein weiterer Bestandteil des Spanplattenwerkes für die Firma KRONOSPAN kamen drei Hallenkonstruktionen mit einer maximalen Höhe von ca. 17 m zur Ausführung. Die Tragkonstruktion aller drei Hallen besteht aus HE-A Profilen als Binder mit Spannweiten von 6 m bzw. 6,75 m, die auf in Köcherfundamenten eingespannten Walzprofilen lagern.

Die Lasten wurden gemäß den geltenden russischen Normen (SNIP) angesetzt, die Nachweise erfolgten gemäß Eurocode.

Aufstellung der Hallen:
– FA – UFC- Tankfarm: 20 m x 27 m
Tonnage ca. 87 to
Baustahl S355 JO

– GLUE- Tankfarm: 30 m x 42 m
Tonnage ca. 178 to
Baustahl S355 JO

– Reaktorgebäude: 22 m x 24 m
Tonnage ca. 104 to
Baustahl S355 JO



Förderbandbrücken – Australien

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Leistung:
Vorentwurf, Statisch konstruktive Detailplanung, Werkstattplanung

Auftraggeber:
FMW Industrieanlagenbau GmbH
3062 Kirchstetten 100

Zeitraum:
Oktober 2006 – Juli 2007

Projektbeschreibung:
Für die Lagerung von Hackschnitzel in Australien wurden für die Firma FMW Förderbandbrücken konzipiert und statisch konstruktiv geplant. Die Brücken wurden in Europa gefertigt und mit dem Schiff in Containern nach Australien transportiert.

Die Förderbandbrücken sind durchlaufende Balkenbrücken, als Stahl-Fachwerkkonstruktionen mit einem oberen und unteren Windverband ausgeführt. Die Fachwerksgurte sind meist I-Profile, die Füllstäbe sind in Abhängigkeit der Geometrien und Lasten Winkel, U-Profile oder auch Hohlprofile. Bei allen Stützen und Auflagern sind biegsteife Querrahmen angeordnet. Generell werden die Vertikalen, Diagonalen und Windverbandstäbe mittels Schrauben an Knotenbleche angeschlossen.

Um die durchgehende Zugänglichkeit des Förderbandes für Wartungszwecke zu ermöglichen, ist ein Bedienungssteg neben dem Förderband, angeordnet.

Die Konstruktion in Schlagworten:
Höhe: 30 m über dem Boden
Breite: ca. 3 m
Stützweiten: bis zu 45 m
Gesamtlängen: 92 m + 94 m + 106 m + 101 m = 393 m
Stahlgewicht: ca. 370 to
Material: S235 JRG2



Hallen A/C – Messe Wien Neu

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Stahlkonstruktion für die Überdachung

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung – Stahlbau

Auftraggeber (Generalplaner):
Fritsch, Chiari & Partner
1140 Wien, Diesterweggasse 1

Zeitraum:
Jänner 2001 – Dezember 2002

Projektbeschreibung:
Im nördlichen Bereich des alten Messegeländes entstand die Messe Wien Neu, ein Kongress- und Ausstellungszentrum. Als erste Baustufe wurden zwei ca. 120 x 120m große Ausstellungshallen (Hallen A und C) beiderseits der bestehenden Halle 25 errichtet.
Das Erdgeschoss dient zur Gänze Ausstellungszwecken. Im Grundriss wird die Halle durch die Hauptträger der
Dachkonstruktion in einen Raster mit 40m Achsmaß unterteilt (3 x 40m + jeweils Randzonen mit 5m Breite). Diese Unterteilung erzeugt 9 Hallenabschnitte, die entweder einzeln, gruppenweise oder als Gesamtfläche genutzt werden können.
Auf den Hauptträgern aus Stahl und den Randträgern aus Beton ruhen 9 pyramidenformig unterspannte Stahlkonstruktionen („Kuppeln“). Die Hauptträger lagern auf Elastomerlager. Die Horizontalkräfte werden durch die Rückstellkräfte übertragen (schwimmende Lagerung).

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Abstand der Hauptträger: 40m
– Abstand der Fachwerke eines HT: 3,0m
– Gesamthöhe der Fachwerke: 4,3m
– Größte Höhe der Kuppel: 6,0m
– Pfetten im Abstand von 4,7 – 6,0m
– Material: Baustahl S 235 J0 und S 355 J0



Stadion Linz – Oberösterreich

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Tribünenüberdachung aus Stahl

Leistung:
Stabstatik, Anschlussstatik, Abnahme

Auftraggeber:
Immobilien Linz GmbH & Co KG – Hauptstraße 1-5, 4041 Linz;
Hess Stahlbau & Montage GmbH – Matzelsdorf 70, 4212 Neumarkt

Zeitraum:
Juli 2010 – Februar 2012

Projektbeschreibung:
Der Umbau für das Tribünendach des Stadion Linz ist eines unserer Großprojekte. Die Acht. Ziviltechniker GmbH ist für die Abnahmen vor Ort und die statisch konstruktive Detailplanung der Stahlbauten verantwortlich.

Im Zuge des Umbaus bzw. Generalsanierung der Tribünen im Bereich der Südtribüne wurden die offenen Lucken der Überdachung geschlossen und das Gesamterscheinungsbild modernisiert. Des weiteren wurde zur Vereinheitlichung das Flachdach in ein Bogendach geändert.

Zur Optimierung der Zuschauerränge wurden die vorderen Stützen der Überdachung nach hinten versetzt. Die Umsetzung des Bogendaches, der Lückenschluss und die Stützenversetzung erforderte eine umfangreiche Anpassung am bestehenden Stahlbau bzw. die Schaffung einer neuen Tragstruktur.

Statisches System:
– über Pylone abgespannte Kragträger – in Teilbereichen, mit Ballastträger zur Entlastung des Bestandes
– Quergespanntes Bogendach – aufgelegt auf Rahmenträger mit einem Schubfeld als Rinnenträger
– max. Spannweite Bogendach ~ 23m
– freie Auskrakung ~ 22m
– Länge im Außenradius 190m
– Höhe über Spielfeld 14m



Fußballstadion – Salzburg

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Tribünendach aus Stahl

Leistung:
Statisch konstruktive Prüfung der Stahlkonstruktion

Auftraggeber:
Unger Stahlbau Ges.m.b.H.
7400 Oberwart, Steinamangererstraße 163

Zeitraum:
März 2002 – Juli 2002

Projektbeschreibung:
Die Überdachung aus Stahl überspannt die Tribüne und den Verteilerring des Fußballstadions Salzburg Wals-Siezenheim. Die maximale Länge des Daches beträgt ca. 180m, die Auskragung von den Auflagerpunkten zur Stadionmitte ca. 29m. Für eine etwaig spätere Erweiterung des Stadions sind Vorkehrungen für das Anheben des Tribünendaches getroffen worden, dass das Tribünendach in Teilen mit Hebevorrichtungen gehoben werden kann.

Das Tribünendach besteht aus auskragenden, hinten abgespannten Fachwerk-Hauptträgern und Neben-Traggliedern, die die Lasten auf die Hauptträger übertragen. Die hintere Abspannung wird drucksteif mit Hilfe eines runden Hohlprofiles ausgeführt. Für die Hauptträger werden offene Profile verwendet.

Die Pfetten werden mit schrägen Stabilisierungsstäben auf die Untergurte der Hauptträger abgestützt. Die Pfetten werden in Feldmitte (zwischen den Hauptträgern) mittels Rundstählen gegen Knicken stabilisiert. Um die Stabilisierungslast von den Rundstählen aufnehmen zu können, werden am inneren und äußeren Rand des Daches zusätzliche Verbände angeordnet.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Abstand der Fachwerkhauptträger: 10m
– Länge der Auskragung: 28,8m
– Max Statische Höhe der Fachwerke: 2,6m
– Pfetten im Abstand von 5,0m
– Material: Baustahl S 235 J2G3 und S 355 J2G3



Kongress – Messe Wien

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Stahkonstruktionen für Halle D, Kongresszentrum und Foyer West

Leistung:
Statisch konstruktive Detailplanung – Stahlbau (Halle D), statisch konstruktive Beratung (Kongreßzentrum,
Foyer West)

Auftraggeber:
Fritsch, Chiari & Partner
1140 Wien, Diesterweggasse 1

Zeitraum:
Jänner 2002 – Juli 2003

Projektbeschreibung:
Im nördlichen Bereich des alten Messegeländes entstand die Messe Wien Neu , ein Kongress- und Ausstellungszentrum. Als zweite Baustufe wird eine ca. 80 x 160m große Ausstellungshalle (Halle D) und das Kongreßzentrum mit dem Foyer West errichtet.

Halle D:
Die Halle besteht aus einem massiven Betonkern – in diesem sind die Nebenräume untergebracht – und aus der anschließenden ca. 80 x 112m Halle aus Stahl, die den Ausstellungszwecken dient. Die Dachkonstruktion besteht aus Fachwerkträgern, die alle 8m angeordnet sind. Diese Hauptträger mit einer Stützweite von 76m lagern auf Elastomerlager, welche sich auf runden Betonstützen befinden. Die Pfetten sind im Raster von 4m angeordnet.

Foyer West und Messeturm:
Der Baukörper des insgesamt etwa 96m langen Foyer West gliedert sich in drei Bereiche mit unterschiedlichen Bauwerkshöhen. Die Dachkonstruktion besteht aus einem Trägerrost (geschweißte Kastenprofile), der gelenkig auf im Boden eingespannten Stützen aufliegt. Das gesamte Objekt wird von einer Stahl-Glas-Konstruktion umhüllt. Auf dem Büroturm befindet sich die Stahlkonstruktion des 66m hohen Messeturmes. Der höchste Punkt der Konstruktion befindet sich in einer Höhe von etwa 102m über Gelände.



Kraftwerk EVN – Dürnrohr, NÖ

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Leistung:
Vorentwurf, Ausschreibung, Statisch konstruktive Detailplanung, Örtliche Bauaufsicht

Auftraggeber:
Ingenieurbüro Fritsch, Chiari & Partner
1140 Wien, Diesterweggasse 1

Zeitraum:
Jänner 1999 – Februar 2000

Projektbeschreibung:
Die Rauchgasleitung der Denox-Anlage des EVN-Blockes im Kraftwerk Dürnrohr wurde in 100 m Höhe eingehaust.

Diese Einhausung dient als:
– Schutz der Verkleidung der Rauchgasleitung vor den hohen Windkräften
– Schutz vor Blechen der ‚Rauchgasleitung-Verkleidung‘, die sich infolge außerordentlicher Betriebszustände aus der Verankerung lösen können
– Verbesserung der Wartungsmöglichkeit für die Denox-Anlage

Die Schwierigkeit dieses Projektes bestand darin, durch die Wahl der Tragstruktur die Abtragung der vertikalen und horizontalen Lasten so zu beeinflussen, dass die bestehende Stahlunterkonstruktion sowie das angrenzende Kesselhaus (Betonkonstruktion) die zusätzlichen Lasten aufnehmen konnten.

Die Konstruktion in Schlagworten:
– Breite: ca. 22 m
– Tiefe: ca. 16 m
– Höhe: ca. 19 m
– Stützen im Abstand von 4,7 m bzw. 5,5 m
– Dachträger im Abstand von 5,5 m
– Wandriegel im Abstand von 4,0m – 5,5m
– Pfetten im Abstand von 4,7 m
– Verbandstäbe aus zusammengesetzten Winkelprofilen
– Trapezblech als einschalige Dachhaut und Wandverkleidung
– Material: Baustahl S235JO (St 360 B)